Neuer Bürgerbus für Guxhagen – Einwohner können Streckenwünsche äußern

Neuer Bürgerbus für Guxhagen – Einwohner können Streckenwünsche äußern

Gemeinsam geht’s besser: Pfarrer Frithjof Tümmler (links) und Bürgermeister Edgar Slawik nehmen schon mal probehalber Platz im neuen Bürgerbus, den Kirche und Gemeinde gemeinsam nutzen werden. Foto: De Filippo

Guxhagen. Wer in einem der Guxhagener Ortsteile wohnt und kein Auto hat, ist mitunter aufgeschmissen. Denn die Busverbindung in die Kerngemeinde ist alles andere als gut, und nicht immer sind Nachbarn zur Stelle, die einen im Notfall fahren können.

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Zum Jahreswechsel gibt es eine gute Nachricht: Ab 2011 wird es für Guxhagen einen Bürgerbus geben. Finanziert wird das achtsitzige Fahrzeug über Werbeaufschriften.

In den vergangenen fünf Jahren hatte die Kirchengemeinde Guxhagen bereits ein solches Auto für Kinder- und Jugendfreizeiten und Seniorennachmittage genutzt. Gewerbetreibende aus Guxhagen warben auf der Fläche für ihre Angebote, die Kirchengemeinde musste lediglich für Steuern und Versicherung aufkommen.

Teilen lohnt sich

Nachdem der Pachtvertrag mit der Vermittlerfirma ausgelaufen ist, wollen Kirche und Gemeinde Guxhagen nun gemeinsam ein werbefinanziertes Fahrzeug nutzen. „Damit es sich richtig lohnt“, sagt Pfarrer Frithjof Tümmler. Die Kosten für Steuern und Versicherung werden sich die beiden Nutzer teilen.

In Guxhagen hatte es bereits seit längerem Gespräche über einen Bürgerbus gegeben. „Der Bedarf ist definitiv da“, weiß Bürgermeister Edgar Slawik. Bis der Bürgerbus fährt, müssen allerdings erst einmal die Wünsche der Einwohner gesammelt werden. Wer also regelmäßig eine bestimmte Strecke fahren möchte – zum Beispiel von Ellenberg nach Guxhagen und zurück, kann sich bei der Gemeindeverwaltung vormerken lassen. Eine Einzelfahrt soll laut Slawik 50 Cent kosten.

Parallel dazu werden ehrenamtliche Fahrer gesucht, die an einem oder mehreren Tagen pro Woche den Bürgerbus lenken. „Wir sind zuversichtlich, dass wir einige Freiwillige finden“, sagt Slawik. In ersten Gesprächen hätten sich zum Beispiel Gerhard Kakalick, Vorsitzender der Gemeindevertretung, und Ulrich Manthei, Vorsitzender GL-Fraktion im Gemeindeparlament, bereit erklärt, einige Fahrten zu übernehmen.

Weitere Freiwillige können sich ebenfalls in den kommenden Wochen bei der Gemeindeverwaltung melden. (fil)

Kontakt: Sarah Brandenstein, 0 56 65/ 94 99 15 Artikel unten

Quelle: HNA

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