Halt vor dem Feuerwehrhaus Mosheim

Mädchenbus Nordhessen: Im Mobil wird’s persönlich

Stiegen wieder ein in den Mädchenbus Nordhessen: Lena Wiegand und Christin Reinhardt mit den Spielpuppen Agathe und Lucy. Foto: Grenzebach

Mosheim. Freibad oder Mädchenbus? Das war am Dienstag trotz Hitze für die zehnjährige Lena Wiegand und die elfjährige Christin Reinhardt keine Frage. Sie bestiegen den Mädchenbus Nordhessen, der für vier Stunden vor dem Feuerwehrhaus Mosheim Halt machte.

Mit ihm gekommen waren Andrea Kohl und Jutta Grebe vom Verein Mädchenbus Nordhessen. Sie boten ihren Gästen – in der Regel sind das Acht- bis 18-jährige Mädchen – neben Spielen, Gesprächen und Rollenspielen diesmal an, sich intensiv mit Sicherheitsfragen in Sachen Handy, Internet und soziale Netzwerke auseinanderzusetzen.

Lena und Christin sind alte Hasen. „Seit ich sieben Jahre alt bin, gehe ich zum Mädchenbus.“ sagt Christin. „Mir hat alles so gut gefallen. Mal keine Jungs und viele Spiele, das ist toll.“ Auch Lena kam mit sieben Jahren zum Mädchenbus.

Beide haben in Andrea Kohl und Jutta Grebe längst Vertraute gefunden, zu denen sie auch mit Problemen und Sorgen kommen können. „Wir wollen Mädchen und junge Frauen gerade im ländlichen Raum unterstützen sowie ihr Selbstvertrauen und ihre Persönlichkeitsentwicklung stärken“, sagen Kohl und Grebe . Als Auswärtige habe man einen anderen Zugang zu den Mädchen und jungen Frauen. (ycg)

• Nächster Termin: 1. Oktober am Feuerwehrhaus Mosheim.

Quelle: HNA

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