Seniorenresidenz Papillon übernimmt Pflegedienst Sonnenschein 

Neue Chefs für die Helfer: Homberger Papillon-Betreiber übernehmen Pflegedienst Sonnenschein

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Die mobile Krankenpflege Sonnenschein hat eine neue Leitung: Stefan Burkard (links) und Petra Burkard (rechts), die auch das Papillon in Homberg betreiben, übernehmen den ambulanten Pflegedienst Sonnenschein von Gabriele König (Mitte). 

Homberg. Der Mobile Pflegedienst Sonnenschein aus Homberg hat seit Jahresbeginn einen neuen Betreiber: Petra und Stefan Burkard, die beiden Leiter der Seniorenresidenz Papillon am Stadtrand, haben jetzt den Pflegedienst von Gabriele König übernommen.

Zusätzlich haben die Burkards das Unternehmen Pflegeteam-Papillon GmbH gegründet, weil eine rechtliche Abgrenzung zwischen stationärer und mobiler Krankenpflege nötig gewesen sei, sagt Stefan Burkard.

Gabriele König (62) hat den Pflegedienst 17 Jahre lang geführt. Jetzt gibt sie die Leitung aus persönlichen Gründen ab. Nicht ganz ohne Wehmut: „Das ist mein Lebenswerk, das ich mir aufgebaut habe“, sagt sie. Dennoch ist sie froh, mit den Burkards Betreiber gefunden zu haben, die die gleichen ethischen Ansichten hätten wie sie. „Ich habe lange einen geeigneten Nachfolger gesucht. Mit dem Papillon schließt sich ein Kreis“, sagt Gabriele König.

Damit meint die 62-Jährige, dass Kunden der mobilen Krankenpflege nun einfach in das Betreute Wohnen des Papillons wechseln können. So müssten sich die Senioren nicht an neue Betreuer gewöhnen, sagt König. Denn: die jetzigen Mitarbeiter der Krankenpflege Sonnenschein werden auch für die Bewohner der Residenz sorgen.

Gabriele König übergibt ihren Betrieb in erfahrene Hände. Seit drei Jahren führen Stefan (51) und Petra (50) Burkard die Seniorenresidenz Papillon. „Wir haben im Bereich Betreutes Wohnen bisher nur einen Grundservice angeboten“, sagt Stefan Burkard. Das soll jetzt anders werden.

Mit der mobilen Krankenpflege können den Bewohnern der Residenz nun medizinische Behandlungspflege sowie Betreuung und hauswirtschaftliche Angebote gemacht werden. Die vollstationäre Pflegeeinrichtung in der Seniorenresidenz bleibt weiterhin bestehen, sagt Burkard.

„Wir bekommen immer mehr Anfragen, auch von Menschen aus größeren Städten.“ So leben beispielsweise Senioren aus Hamburg, Frankfurt und der Schweiz in der Homberger Seniorenresidenz.

Die könnten Hilfe jetzt genau nach Bedarf in Anspruch nehmen, sagt Burkard. „Wenn jemand nur Hilfe beim Duschen benötigt, können wir ihm genau das jetzt auch bieten.“ Für die Kunden ändere sich nichts. „Alle werden mit den vorhandenen Mitarbeitern weiter versorgt“, sagt Burkard. Auch der Standort an der Ludwig-Mohr-Straße soll bestehen bleiben, Heike Zimmermann übernimmt weiterhin die Leitung des mobilen Pflegedienstes. Langfristig soll ein zusätzlicher Standort im Papillon eingerichtet werden. Möglich seien in Zukunft auch Angebote wie etwa ein Essen auf Rädern.

Gabriele König wird sich nicht zur Ruhe setzen. Sie zieht nun nach Lübeck und will dort halbtags weiter als Pflegekraft arbeiten. „Ich kann einfach nicht ganz zu Hause bleiben. Ich lebe für diesen Beruf“, sagt sie.

Quelle: HNA

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