Längst Tradition

Modellflieger vom Verein Colibri laden zum Saisonstart nach Züschen ein

+
Die Valiant im Überflug: Karl-Heinz Klotzbach mit Enkel Piet, Roland Heinzerling und Heinz-Christian Effelsberg an der Steuerung. 

Züschen. Es ist längst Tradition, dass die Mitglieder des Modell-Flugverein Colibri am 1. Mai in die Luft gehen: Sie laden zum Anfliegen auf den Modellflugplatz auf der Kölnischen Kanzel über Züschen ein. 

Dann heben auch erstmals jene Modelle ab, die die Hobby-Flieger den Winter über gebastelt haben.

Der Verein wurde von elf Leuten am 25. Februar 1973 in Fritzlar gegründet, er feiert in diesem Jahr seinen 45. Geburtstag. Bis in die 80er- Jahre durfte der Verein den Heeresflugplatz in der Fritzlarer Georg-Friedrich-Kaserne als Modellflugplatz nutzen. Seit 1983 lassen die Modellflieger ihre Maschinen auf der Kölnischen Kanzel in die Lüfte steigen.

Die Mitgliederzahl stieg langsam von anfangs elf auf zurzeit 45 an, von denen 15 den harten aktiven Kern bilden. Über neue Mitglieder, vor allem Jugendliche, freuen sich die Modellflieger. Anfänger bekommen Hilfestellung.

Dieter Rembde ist aktuell der 1. Vorsitzende, sein Vertreter ist Hans-Werner Zinke. Sportwart ist Karl-Heinz Klotzbach.

Die Schwerpunkte liegen auf dem überwiegend elektrischen Motorflug, dem Elektrosegelflug, dem motorlosen Segelflug sowie dem Hallenflug in der Kaserne mit Hubschraubern und Leichtflugzeugen. Geflogen wird das ganze Jahr über.

Neben dem Saisonauftakt am 1. Mai haben die Modellflieger über 40 Jahre lang alle zwei Jahre eine Ausstellung ihrer Maschinen im Fritzlarer Soldatenheim veranstaltet. Die soll nach längerer Pause wieder ins Programm aufgenommen werden.

Vereinsintern werden Wettkämpfe mit Kunstflug, Elektroflug, Segelflug, Timefeeling sowie Ballonstechen um den Bürgermeister-Spogat-Pokal ausgetragen. Dazu hat der Modellflugverein Colibri auf dem Gelände bei Züschen die offenen Hessischen Jugendmeisterschaften ausgerichtet.

Geflogen wird auch immer mit Modellflugfreunden von befreundeten Vereinen aus Melsungen, Wolfhagen, Baunatal und Hess. Lichtenau, die sich gegenseitig besuchen. 

Die Anfahrt zur Kölnischen Kanzel erfolgt über die Minigolfanlage oder das Steinklammergrab.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare