Neue Geräte mit 3D-System und hochauflösender Bildqualität für Asklepios-Kliniken

Moderne Technik im OP

Die leitenden Chirurgen aus den drei Klinikstandorten (von links): Dr. Heiko Lienhard (Bad Wildungen), Eberhard Gliesing (Melsungen) und Dr. Felix Meuschke (Schwalmstadt). Foto:  Privat

Schwalmstadt. Die Chirurgen der Asklepios-Kliniken Nordhessen setzen modernste Technik bei Eingriffen in der Bauchhöhle und der darin liegenden Organe ein. Im Bereich der laparoskopischen Chirurgie (umgangssprachlich Schlüsselloch-Chirurgie) vertrauen die Spezialisten in Bad Wildungen, Schwalmstadt und Melsungen auf neu angeschaffte und spezielle Endoskope. Sie liefern ihnen dreidimensionale und gestochen scharfe Bilder.

Aesculap, eine Sparte der B. Braun Melsungen AG, bietet mit dem 3-D-System „Einstein-Vision“ eine neuartige Lösung für konventionelle endoskopische Laparoskopie. „In allen drei Klinikstandorten werden diese Geräte seit Kurzem erfolgreich eingesetzt“, berichtete Regional-Geschäftsführer Dr. Dirk Fellermann. Mit Blick auf ein Asklepios-Bauchzentrum, welches in Nordhessen geplant ist, werden die drei Klinikstandorte künftig noch enger verzahnt zusammenarbeiten. Dabei spielt die Schlüsselloch-Chirurgie eine traditionell besondere Rolle.

„Die neuen Geräte ermöglichen uns im Vergleich zu einem 2-D-System ein deutlich verbessertes räumliches Sehen und zielsicheres Arbeiten“, erklärte Dr. Heiko Lienhard, chirurgischer Chefarzt der Stadtklinik Bad Wildungen. Strukturen gezielt zu fassen, Nähnadeln optimal zu positionieren oder feinste Gewebestrukturen präzise zu trennen, sei im Vergleich des Arbeitens mit herkömmlichen Geräten nun optimal möglich, sind sich Dr. Lienhard und sein Teamkollege Dr. Felix Meuschke aus dem Klinikum Schwalmstadt einig.

Das 3-D-System von Aesculap, welches in der Region einzigartig sei und nur in den drei nordhessischen Asklepios-Kliniken zum Einsatz komme, biete ihnen die Möglichkeit deutlich bessere Operations-Resultate zu erzielen. Aufgrund der hochauflösenden Bildqualität seien selbst schwierige und langwierige Eingriffe weniger ermüdend. Zudem unterstütze die neue Technologie den Operateur dabei, die Konzentration auf hohem Niveau zu halten. „Das bedeutet im Umkehrschluss eine deutlich höhere Sicherheit für die Patienten“, sagt Eberhard Gliesing, Chefarzt der Chirurgie am Klinikum Melsungen.

Erst kürzlich wurde das Asklepios Fehlermeldesystem (CIRS) mit dem Deutschen Preis für Patientensicherheit ausgezeichnet. (rro)

Quelle: HNA

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