Neuer Eco-Pfad Archäologie wird die Geschichte des Klosters Hasungen näherbringen

Den Mönchen auf der Spur

Übergabe vor dem Neubau: Wie ein sakrales Gebäude wirkt das neue Museum im Ortskern. Landrat Uwe Schmidt brachte für den neuen Eco-Pfad Archäologie einen Förderbescheid mit. Foto:  Norbert Müller

Burghasungen. Drinnen, im neuen Klostermuseum, arbeiteten die Handwerker, draußen, vor dem großen verglasten Eingangsbereich, wurden am Montag die Weichen für eine weitere Attraktion gestellt, bei der das ehemalige Kloster Hasungen eine zentrale Rolle spielen wird. Landrat Uwe Schmidt überreichte Zierenbergs Bürgermeister Stefan Denn einen Förderbescheid über 8538 Euro für einen neuen Eco-Pfad Archäologie.

„Der neue Eco-Pfad Archäologie Burghasungen, den wir planen, beginnt hier am Museum und endet auch hier“, sagte der Landrat. Bereits im kommenden Jahr soll der 2,5 Kilometer lange Rundweg zu den „Originalschauplätzen“, so Schmidt, fertig sein.

2,5 Kilometer lang

Der Weg soll vom Klostermuseum in der Ortsmitte zur Burghasunger Kirche führen, in der die Weiheschrift des Klosters zu sehen ist, und weiter zum Gelände auf dem Berg, wo nur noch spärliche Reste an das einst so bedeutende Kloster erinnern. Vorbei am Teich geht es weiter über den Eselspfad zur Bergbühne, die aus Steinen des Klosters gebaut wurde, zu einem Steinbruch aus dem das Buntsandstein-Material für den Klosterbau stammte. Bevor es wieder zum Klostermuseum zurückgeht werden die künftigen Wanderer auf dem Eco-Pfad noch den ehemaligen dem Kloster zugehörigen Hof passieren.

Schmidt bedauerte, dass der Bekanntheitsgrad des Klosterstandorts Burghasungen nicht seiner Bedeutung entspreche. Mit dem neuen Museum und dem Eco-Pfad werde sich das ändern, zeigte sich Schmidt überzeugt.

Verzögerungen

Zierenbergs Bürgermeister Stefan Denn sprach Verzögerungen beim Bau des Museumsgebäudes an. Ungünstige Ausschreibungsergebnisse bremsten den Zeitplan aus. „Wir haben gespürt, dass wir in die Phase des Konjunkturprogramms geraten sind“, bei der die Auftragsbücher der Firmen voll und die Preise dementsprechend hoch waren. Er sei zuversichtlich, dass das Museum „im kommenden Frühjahr eröffnet werden kann. Und bis dahin haben wir hoffentlich auch die Außenanlagen fertiggestellt“.

Harmonische Anpassung

Gerd Appel, der den Arbeitskreis Dorferneuerung und den Klostermuseumsverein vertrat, sagte, dass die Außenanlage vor dem Museum derzeit „eine einzige Katastrophe“ sei. Auf den Plänen habe alles „größer und weiter ausgesehen“. Wenn noch eine „harmonische Anpassung des Außenbereichs an das Gebäude gelingt, dann bin ich mehr als zufrieden“.

Von Norbert Müller

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare