Monika Burkhardt bekam für ihr großes Engagement das Bundesverdienstkreuz

Geehrt: Monika Burkhardt mit ihrem Mann Hilmar Burkhardt (links) und Staatssekretär Mark Weinmeister. Foto: Schittelkopp

Homberg. „Ich bin sehr aufgeregt heute“, sagte Monika Burkhardt, bevor ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Staatssekretär Mark Weinmeister überreichte der aus Nordrhein-Westfalen stammenden Rentnerin am Freitag im Homberger Rathaus das Bundesverdienstkreuz am Band.

Seit 30 Jahren engagiert sich Monika Burkhardt. Dies war für die Industriekauffrau immer selbstverständlich: „Ich habe das immer nur aus eigener Betroffenheit gemacht.“

Frauenhaus-Gründung

Monika Burkhardt war vor allem in der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt aktiv. Sie war Mitglied im Verein „Frauen für Frauen“ und wirkte mit bei der Gründung des Frauenhauses im Schwalm-Eder-Kreis.

Mark Weinmeister betonte in seiner Laudatio deshalb auch besonders ihren Einsatz für die Belange der Frauen. Die Hombergerin engagierte sich stets für mehr Gerechtigkeit, war unter anderem Schöffin am Sozialgericht in Kassel. Von 1997 bis 2006 war Burkhardt als Stadtverordnete in Homberg tätig, zuerst als Mitglied der SPD-Fraktion und dann in der Freien Wählergemeinschaft.

Derzeit lässt Monika Burkhardt sich als Ehrenamtslotsin der Stadt Homberg ausbilden und ist stellvertretende Vorsitzende im Seniorenbeirat.

Die Person dahinter

Mark Weinmeister zog auch den Ehemann Hilmar Burkhardt in seine Laudatio mit ein. „Hinter jeder engagierten Person steht ein Partner, der sie unterstützt“, sagte der Staatssekretär.

Monika Burkhardt nahm den Trubel um ihre Person sehr gelassen. Sie gab sich bescheiden und sagte: „Es gibt so viele Leute, die diese Auszeichnung noch verdient haben.“

Von Claudia Schittelkopp

Quelle: HNA

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