Kreative Meile im Dorf

Mehr als 100 Stände beim „Moot bey de Mehl“ in Willingshausen

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Lockt nach Willingshausen: Am Montag steht das Malerdorf wieder ganz im Zeichen des „Moot bey de Mehl“.

Willingshausen. An Pfingstmontag steht Willingshausen wieder ganz im Zeichen von regionalem Handwerk, Kunst, Kultur und Genuss. 

Zum 21. Mal richten die Dorfmühle Willingshausen und die benachbarte Töpferei Erbehof den attraktiven „Markt rund um die Mühle“ aus. Die Besucher dürfen sich auf ein vielfältiges Programm für die ganze Familie freuen.

Mehr als 100 Markt-, Aktions- und Informationsstände präsentieren sich am Montag, 21. Mai, von 11 bis 18 Uhr den Gästen und ermöglichen den Kauf hochwertiger Erzeugnisse aus vielen Bereichen traditioneller Handwerke. Ein buntes Kreativangebot mit Basteln, Filzen, Schminken und Malen, Märchen-Aufführungen des Spielraumtheaters Kassel sowie Jonglage und Straßenzauberei ziehen Kinder ebenso in den Bann wie eine Druckwerkstatt und eine Hüpfburg aus echtem Stroh.

Über 40 Aussteller

Derweil haben Eltern Zeit für einen Einkaufsbummel und für einen gemütlichen Plausch bei Speis und Trank oder für auch für ein erholsames Boule-Spiel. Ein Dutzend Stände mit Lebensmitteln, Speisen und Getränken, Kaffee, Waffeln und Kuchen bieten kulinarische Genüsse für jeden Geschmack.

Traditionelle Nutztierrassen auf der Weide und im tiergerechten Außenklimastall sowie eine Live-Schafschur sorgen zudem für Unterhaltung. Der „Erlebnis Bauernhof“ sowie „Hessen-Helmut“ mit seiner Drehorgel und die Gitarren der „Schlag-Saite“ sorgen für den richtigen Klang. Die Mischung macht’s: Über 40 handwerkliche Aussteller traditioneller Gebrauchswaren und anspruchsvoller Handwerkskunst schaffen wiederum einen vielfältigen Markt mit Keramik-, Woll-, Tuch-, Filz-, Strick- und Stoffkollektionen, Schmuck-, Wachs-, Drechsel- und Holzarbeiten.

Manche Betriebe zeigen ihre Fertigkeiten live während des Marktes. Dekorationsausstattungen für Wohnung und Garten sowie Beet- und Gemüsepflanzen runden das Angebot ab. Ökologisch produzierte Backwaren, Bratwurst vom Schwäbisch-Hällischen-Schwein und vom Roten Höhenvieh sowie Weine und Säfte versprechen zudem besondere Genüsse kultiviert erzeugter Lebensmittel.

Die Kunst darf im Malerdorf natürlich nicht fehlen und wird in diesem Jahr vor allem durch einige Landrosinen wie Tine Fiand, Ernst Groß, Barbara Beer und Erhard Scherpf, sondern auch durch den Schwälmer Fotografen Jörg Döringer sowie Bernd Limpert mit Zeichnungen und Malerei aus zwei Jahrzehnten Malschule Willingshausen repräsentiert. Unmittelbare Kunst bietet zudem der Porträt-Zeichner Konrad Albert.

Der „Moot bey de Mehl“ soll nach den Ideen der Veranstalter eine Plattform für traditionelle und kreative Produkte mit hohem Gebrauchswert sein.

Die Angebote stammen aus handwerklicher Produktion und die landwirtschaftlichen Erzeugnisse bevorzugt aus tiergerechter Haltung und ökologischem Anbau.

Auch die regionale Herkunft aus der Schwalm und benachbarten Landstrichen wird angestrebt. 

Quelle: HNA

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