Neue Attraktion im Zentrum

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Freuen sich auf die Eröffnung des Edeka-Marktes Stieglitz: Bauherr Dirk Stieglitz (links), Bauleiter Helmut Lengemann und die stellvertretende Marktleiterin Manuela Nachbar.

Gensungen. Vom Bauernhof zum modernen Einkaufsmarkt und einem attraktiven Ortsmittelpunkt: Mitten in Gensungen sorgt der Neubau des Edeka-Marktes Heinrich Stieglitz für ein neues Einkaufserlebnis.

Im größten Felsberger Stadtteil ist ein Markt mit über 1600 Quadratmetern Verkaufsfläche entstanden. Am Donnerstag, 9. November, öffnet er um 8 Uhr. und ist künftig von 7 bis 20 Uhr geöffnet.

1904 hatte Heinrich Stieglitz das Unternehmen gegründet. Er war der Urgroßvater des jetzigen Inhabers Dirk Stieglitz. Der ist stolz auf sein Unternehmen. „Ein Neubau auf der grünen Wiese wäre für uns preisgünstiger geworden“, sagt Stieglitz, „aber dieser Standort ist zentral und ein neuer, attraktiver Ortsmittelpunkt, der auch für ältere Menschen gut erreichbar ist.“ Stieglitz spricht von einer Einkaufsstätte, „die sich von vielen Verkaufsformen abhebt: Eine individuelle Gestaltung, harmonische Farben und nicht zuletzt das Sortiment bestimmen den Charakter des Edeka-Verbrauchermarktes.“

Attraktives Angebot

Ursprünglich war der Neubau auf dem ehemaligen Molkereigelände geplant. Dann am Ortsausgang nach Rhünda, doch diese Pläne scheiterten. Am Ende blieb der jetzige Standort auf dem Gelände des ehemaligen Bauernhofes Kühnel. Der war im Herbst vorigen Jahres abgerissen worden.

Heute unterstreicht Bürgermeister Volker Steinmetz: „Ich bin sehr froh darüber, dass wir gemeinsam einen zentralen Standort gefunden haben. Damit bietet Gensungen mit seinem Gewerbe ein noch attraktiveres Angebot mit kurzen Wegen.“ Damit werde ein wichtiger Baustein für die Grundversorgung der Bürger Gensungens und der umliegenden Stadtteile gesichert. Steinmetz dankt allen Beteiligten, „die diesen Standort nach mehrjähriger Planungsphase ermöglicht haben“. Besonders dankbar sei er Dirk Stieglitz für seine Investitionsbereitschaft, der Familie Kühnel für die Bereitstellung des Grundstücks und Landrat Winfried Becker für die Zustimmung aus denkmalpflegerischer Sicht.

Dankbar ist auch Gensungens Ortsvorsteherin Heidi Folwerk. „Der neue Markt wertet Gensungen enorm auf und ist eine Attraktion für ganz Felsberg“, betont sie. Der Standort sei eine Herausforderung gewesen: „Herausgekommen ist ein Juwel. Der Markt ist ein Meilenstein der Stadtentwicklung. Dafür möchte ich der Investoren-Familie ausdrücklich danken und sie beglückwünschen. Dem unternehmerischen Mut zolle ich meinen großen Respekt.“

Mit einer Verkaufsfläche von über 1600 Quadratmetern ist der neue Edeka-Markt größer als die Kreissporthalle in Gensungen, erläutert Bauleiter Helmut Lengemann vom Melsunger Planungs- und Ingenieurbüro Rüttger und Herborg. Die Zahl der 30 Arbeitsplätze wird sich nach Angaben von Dirk Stieglitz um zehn erhöhen.

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Mit dem Bauablauf ist Stieglitz zufrieden: „Alles ist nach Plan gelaufen.“ Wegen einer Schlechtwetterperiode habe es eine Verzögerung von drei Wochen gegeben.

„Der neue Edeka-Markt soll sich in den historischen Ortskern einfügen.“ Das waren de Auflagen des Amtes für Denkmalschutz für die Baugenehmigung, erläutert Lengemann. Die kleinteilige Glasfassade des Einganges schließe direkt an die angrenzende Fachwerkfassade des Rippelschen Hofes an und sei dem vorhandenen Fachwerkraster nachempfunden. „Die braunroten Wände mit den dunkelgrauen Glasrahmen des Eingangs-Vorbaues harmonisieren mit den grauen Fachwerkbalken und den Backsteingefachen der alten Scheune.“

Quelle: HNA

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