Ab Mitte Januar Betrieb

Gemeindehaus Morschen fast fertig: Pfarrer schon eingezogen

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Ein schmuckes Gebäude: Das Gemeindezentrum in Altmorschen ist fast fertig. Noch wenige Arbeiten müssen erledigt werden.

Altmorschen. Pfarrer Helge Hofmann ist nun auch wohnlich in Altmorschen angekommen. Er konnte kurz vor Weihnachten mit seiner Frau in die Pfarrwohnung im neuen Gemeindezentrum einziehen.

„Die Kirchengemeinde wird wohl ab Mitte Januar den Betrieb im Gemeindehaus aufnehmen“, sagt Hofmann.

Noch gibt es einiges zu tun im Gebäude. Zwar sind Möbel und Geschirr aus dem alten Gemeindesaal schon umgezogen worden, aber für den Umzug des Pfarrbüro fehlt noch Technik. Deshalb ist das Pfarramt derzeit weder telefonisch noch per E-Mail zu erreichen, sagt Hofmann.

Auch wenn die Arbeiten am 1,3 Millionen Euro teuren Bau nicht ganz im Zeitplan liegen, gab es laut Hofmann keine nennenswerten Probleme.

„Für ein öffentliches Gebäude gibt es viele Bestimmungen. Zum Beispiel kann der Fahrstuhl erst genutzt werden, wenn er von zwei unabhängigen Prüfern geprüft und nach EU-Richtlinien zertifiziert wurde“, sagt Hofmann. Das dauere eben manchmal länger, werde in der Öffentlichkeit aber nicht wahrgenommen.

Das Klavier (rechtes Foto) steht schon im künftigen Gemeindesaal: Mit im Bild Pfarrer Helge Hofmann.

Das Gebäude, dessen Eigentümerin die Kirchengemeinde ist, wird in Teilen an die Diakoniestation Fulda-Eder vermietet. Diese will im Erdgeschoss - wie bereits berichtet - eine Tagespflege mit 15 Plätzen einrichten. Mit dem Angebot soll es laut Hofmann am 1. Februar los gehen. Im ersten Stock wird die Diakoniestation noch zwei weitere Räume beziehen. Ansonsten sind dort die Räumlichkeiten der Kirchengemeinde untergebracht. Zunächst sollen sie mit dem alten Mobiliar ausgestattet werden, aber mithilfe von Spenden soll die Einrichtung nach und nach erneuert werden.

„Ich gehe davon aus, dass wir das Gemeindehaus ab 24. Januar für die Winterkirchen nutzen können“, sagt Hofmann.

Er ist froh darüber, dass seine Wohnung schon jetzt fertig ist. „Man ist auf eine ganz andere Art ansprechbar, wenn man vor Ort ist“, sagt Helge Hofmann.

Quelle: HNA

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