Morschener weihten Rathaus, Bürgersaal und Gemeinschaftshaus für Feuerwehr, Bauhof und DRK ein

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Schlüssel vom Architekten und Bild vom Kindergarten zur offiziellen Einweihung

Morschen. Da gab es für die Morschener richtig was zum Gucken: Am Samstag wurden die Gemeindeverwaltung, die seit Jahresbeginn in den Gebäuden des Hofs Raabe untergebracht ist, der Bürgersaal und das Gebäude mit Feuerwehr, Feuerwehrmuseum, Rotem Kreuz und Bauhof eingeweiht - mit einem Tag der offenen Tür.

Zweieinhalb Stunden hatten die Besucher Zeit, sich die Verwaltungsräume und den ganz neuen Bürgersaal anzuschauen, bevor es gegen 15.30 Uhr in der ehemaligen Salzmannhalle an der Straße nach Heina weiterging.

Mit dem Umbau des Hauses Raabe, vor allem aber mit dem neuen Bürgersaal hat Altmorschen sich ein Stück weit optisch verändert und deutlich verbessert. Mit der Kombination aus Altem und Neuem sei dem Spangenberger Architekten Friedhelm Bier eine beispielhaft gute Verbindung gelungen, lobte Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker. Zudem zeige sich damit, wie sich das Problem Leerstand in den Dörfern angehen lasse.

Um die 4,6 Millionen Euro sind in die Umbauarbeiten für die beiden Gebäudekomplexe geflossen. Auch wenn es dafür etwa 3,5 Millionen Euro an Zuschüssen gab, waren es die beiden teuersten Objekte, die sich die Gemeinde bislang geleistet hat. Zum Punkt Zuschüsse sagte Wirtschaftsminister Dieter Posch, dass es Steuergeld sei, das an die Bürger zurückgegeben werde.

Vor acht Jahren habe er vorgeschlagen, das Haus Raabe zum Verwaltungssitz zu machen. Damals sei er belächelt worden, erinnerte Gemeindevertretungsvorsitzender Karl-Heinrich Schönewald. Doch damit nicht genug der Ideen: Ein Dorfplatz sollte noch entstehen, direkt an der Hauptstraße.

Für die Neugierigen ging die Besichtigungstour am Nachmittag weiter: Das grau-blau gestrichene Haus mit dem Turm, das die meisten nur von außen kennen, war ebenfalls zur Besichtigung freigegeben. Dort waren die Bereiche für die Feuerwehr Altmorschen, das DRK und der Gemeindebauhof sowie das Feuerwehrmuseum zu inspizieren.

Wie berichtet mussten sie sowie die Verwaltung umziehen, weil das Domänengebäude des Klosters von B. Braun zum Seminarzentrum umgebaut wird. Das Verwaltungsgebäude wurde abgerissen, weil dort ein großes Hotel gebaut wird.

Von Brigitte Müller-Neumann

Quelle: HNA

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