Mosheim bereite sich auf die 1225-Jahr-Feier am kommenden Wochenende vor

Mosheim bereite sich auf die 1225-Jahr-Feier vor

Mosheim von oben: Der älteste Ortsteil Malsfeld liegt idyllisch aber doch zentral im Homberger Hochland.

Mosheim. Feiern, das können die Mosheimer. Am kommenden Wochenende gibt es wieder einen Grund dazu: 1225 Jahre Mosheim. Der älteste Ortsteil Malsfelds begeht sein Jubiläum.

Der Ort, der früher landwirtschaftlich geprägt war, hat sich zu einem Pendlerdorf entwickelt, sagt Ortsvorsteher Thomas Steube. Viele der 480 Menschen die in Mosheim leben, verlassen das Dorf morgens und kommen erst am Abend wieder zurück. Es gibt viele Familien mit Kindern im Ort. Die Jungen bleiben oder kommen nach der Ausbildung wieder zurück und wenn nicht gleich, dann halt später. „Mosheim ist für mich ein Stück Heimat, zu dem ich nach längeren Aufenthalten an anderen Orten im In- und Ausland gern wieder zurück gekommen bin,“ sagt der Mosheimer Reinhold Hocke.

Über Nachwuchsprobleme können die Mosheimer nicht klagen. Es gibt seit einiger Zeit wieder eine Burschenschaft, die im nächsten Jahr wieder eine Zeltkirmes auf die Beine stellen möchte.

Überhaupt ist das Vereinsleben rege. Bei der Freiwilligen Feuerwehr gibt es sogar eine Jugendabteilung mit 13 Mitgliedern. Die Spielgemeinschaft der Handballer aus Ostheim und Mosheim, die SG Ost-Mosheim, spielt in der Oberliga. Die Menschen engagieren sich zum Beispiel bei den Landfrauen, im Taubenverein oder im eigens für das Jubiläum gegründeten Heimatverein.

Ein starkes Stück Geschichte: Ortsvorsteher Thomas Steube blättert in der für das Jubiläum erstellten Dorfchronik.

Der hat in den vergangenen vier Jahre so einiges auf die Beine gestellt, um die 1225-Jahr-Feier zu einem Erlebnis zu machen. Da wurde das Theaterstück über Mosheim um einen weiteren Akt ergänzt, das Dorf herausgeputzt etwa mit Blumenbeeten, einem frisch gepflasterten Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus und Schildern zur Begrüßung an den Ortseingängen. Eine umfangreiche Dorfchronik, die die vergangenen 1225 noch einmal Revue passieren lässt, ist ebenfalls entstanden.

Doch nicht nur die 125 Mitglieder des Heimatvereines waren dabei im Einsatz, sonder „wenn es etwas zu tun gibt, dann ist das ganze Dorf auf den Beinen“, sagt Steube, der mit Unterbrechungen schon 12 Jahre Ortsvorsteher ist. Die Vorbereitungen auf das Fest haben die Dorfgemeinschaft näher zusammen rücken lassen, sagt der 50-Jährige.

Wenn er einen Wunsch frei hätte, dann würde sich Ortsvorsteher Thomas Steube einen Laden und eine Dorfkneipe für Mosheim wünschen. „Einen Ort, an dem man sich treffen und zusammen sitzen kann.“ Sonst findet Steube, fehlt es eigentlich an nichts. (kam)

Quelle: HNA

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