Mit Geschwindigkeit und Geschick um die Pylonen

Die Motoren heulten

Auf Tour: Beim Homberger Automobil-Slalom in der Ostpreußenkaserne maßen zahlreiche Fahrer sich in Sachen Geschick und Geschwindigkeit. Foto: Schmitt

Homberg. Wo einst Militärfahrzeuge rangierten, heulten am Wochenende Motoren und quietschten die Reifen. Beim Homberger Automobilslalom in der Ostpreußen-Kaserne ging es um Schnelligkeit und Geschicklichkeit.

Nicht aber darum, Raser heranzuziehen, kommentierte Holger Bickel, stellvertretender Sportleiter im Motor-Sport-Club-Homberg (MSC), das Ziel Veranstaltung. Ganz im Gegenteil wollen die ADAC-Mitglieder versuchen, „den jungen Leuten klar zu machen, wie gefährlich ein Fahrzeug ist“. Vor allem könnten sich Fahrer jeglichen Alters auf der abgesicherten Slalomrennstrecke austoben, was im Straßenverkehr nicht sein solle.

Doch damit wollen die Mitglieder des MSC Homberg, Holger Bickel und Bernd Löbach nicht zufrieden geben. Ziel sei auch, den Nachwuchs für den Automobilsport zu begeistern. Und dafür wurde in Homberg der ADAC-Slalom-Youngster-Cup ausgefahren. Für diese Rennen zahlen Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren einen Pauschalbetrag für eine Saison. Darin enthalten sind nach Angaben von Löbach alle anfallenden Kosten. Auch ein Auto wird den Startern vom ADAC zur Verfügung gestellt. Ziel sei, Jugendliche für den Motorsport zu begeistern und den Nachwuchs zu fördern.

Der steigt danach in die nächste Klasse um. In Homberg kämpften auf der 1700 Meter langen Strecke Fahrer in unterschiedlichen Autos um Punkte für Pokale und Meisterschaften. So gab es Autos, die sich nur wenig von den Alltagswagen im Straßenverkehr unterscheiden. Denen standen umgerüstete und getunte Autos gegenüber, die wegen der Umbauten keine Straßenzulassung mehr haben. Die Schnellsten legten Rundenzeiten von etwas über einer Minute hin.

Doch nicht nur Fahrer aus den Motorsportclubs gingen in Homberg an den Start. Es gab auch ein Jedermann-Slalom über 1000 Meter. In zwei Gruppen – Serienfahrzeuge und verbesserte Autos – machten sich 34 Fahrer auf die Strecke. Der Homberger Stefan Land ließ in beiden Läufen die Konkurrenz hinter sich. (ras)

Quelle: HNA

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