Mundart ist wie Heimat

Nordhessischer Mundarttag in Bad Zwesten

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Die Akteure des Mundart-Nachmittags.

Bad Zwesten. Bei der 14. Auflage des Nordhessischen Mundarttages im Kurhaus von Bad Zwesten präsentierten 15 Vortragende Lieder, Schnurren und Anekdoten in heimatlicher Mundart.

Wie Pfarrer Manfred Weber aus Bad Zwesten in seiner Andacht zu Beginn der Veranstaltung sagte, sei die Mundart eine bewundernswerte Gabe und eine kulturelle Bereicherung, die unbedingt am Leben erhalten werden müsse.

Der Pfarrer appellierte an die Besucher im Kurhaus, die alte Tradition beizubehalten und an die folgenden Generationen wann immer möglich weiter zu geben.

Bei Mundart gehe es schließlich um Heimat, sagte der Vorsitzende der Gesellschaft für Nordhessische Mundarten (GNM), Roland Siebert aus Neuental, bei seiner Begrüßung. Mundart sei der Ankerbegriff für Heimat, die bei dieser Veranstaltung eben mit dem Ohr wahrgenommen würde.

In reinem Hochdeutsch, „weil er keinen Dialekt spricht“, hatte Bürgermeister Michael Köhler den Gästen die Gemeinde Bad Zwesten in wenigen Sätzen vorgestellt.

Das Leben der Katze

Die Akteure des Mundart-Nachmittags.

Den musikalischen Auftakt machte die Gruppe Rotkehlen aus Kassel. Sie besangen das Leben einer Katze, wie sie seit einiger Zeit bei Sebastian Lecke das Leben des Mundartmusikers verändert.

Zum Abschluss der Veranstaltung sagen die Mitwirkenden mit den Gästen das Lied „Mä Nordhessen“ nach der Melodie An der Nordseeküste.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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