Bläsergruppe Hessen-Nord der SELK feierte in Felsberg 35-jähriges Bestehen

Musik entspringt ihrer Mitte

Jubiläumskonzert: Die Bläsergruppe Hessen-Nord der Selbstständig evangelischen-lutherischen Kirche feierte ihr 35-jähriges Bestehen in der Nikolaikirche. Foto: Schmidt

Felsberg. Mit Stücken aus sieben Jahrhunderten bezauberte die Bläsergruppe Hessen-Nord der Selbstständigen evangelisch-lutherischen Kirche (SELK) die Besucher des Jubiläumskonzerts.

Die Bläsergruppe hatte zu ihrem 35-jährigen Bestehen in die Nikolaikirche in Felsberg eingeladen, um sich für die Treue und Unterstützung ihres Publikums zu bedanken. Begleitet wurden sie dabei von Andine Vollmer, Kantorin aus Niedenstein.

Etwa 60 Besucher waren in die Felsberger Stadtkirche gekommen, um den wohltönenden Klängen der Bläsergruppe zu lauschen.

„Die Nikolaikirche verfügt über eine wunderbare Akustik, hier herrscht eine phantastische Atmosphäre für einen Bläserchor“, sagte Leiter der Bläsergruppe, Stefan Mey. Daher freuen die 14 Musiker der SELK Bläsergruppe Hessen-Nord sich besonders, dass die evangelische Kirchengemeinde Felsberg ihnen den Kirchenraum nun schon seit 35 Jahren für Proben zur Verfügung stellt.

„Damals war unser Repertoire noch sehr auf die üblichen Posaunenstücke begrenzt, kein Vergleich zu heute, jetzt spielen wir sogar Stücke aus Fluch der Karibik.“

Ihren Ursprung fand die Bläsergruppe in den Bemühungen Willi Meys, ehemaliger Lehrer der Felsberger Gesamtschule: „Mein Vater wollte einen Bläserchor erstellen, der besondere Aufgaben bei Gottesdiensten und Festen übernehmen kann, die ein einfacher Posaunenchor nicht schafft“, sagte Mey. Das wurde dann 1976 unter dem Namen Kleiner Chor umgesetzt, zwei Jahre später entstand daraus die Bläsergruppe Hessen-Nord der SELK.

Ekkehard Wolf, einziges noch aktives Gründungsmitglied der Bläsergruppe, erinnert sich noch an die ersten Jahre, in denen die Musiker mit handgeschriebenen Noten gearbeitet haben. „Damals war unser Repertoire noch sehr auf die üblichen Posaunenstücke begrenzt, kein Vergleich zu heute, jetzt spielen wir sogar Stücke aus Fluch der Karibik“, sagte Wolf. Doch eines hat sich über die Jahre nicht geändert und zwar die familiäre Beziehung zwischen den Musikern und natürlich auch zu ihrem Publikum. „Die Proben und Auftritte sind immer wie ein Familientreffen, da Musiker aus Melsungen, Kassel, Bad Emstal, Gudensberg und sogar Hannover zusammen kommen“, sagte Mey.

Und so fühlten sie sich auch bei ihrem Jubiläumskonzert in Felsberg wie zu Hause. Mit Dauerbrennern der Gruppe wie Gabrielis „Canzone septimi toni à 8“ und Mendelssohn-Bartholdys „Denn er hat seinen Engel“ aber auch von Stefan Mey selbstgeschriebenen Stücke wie dem „Präludium“ begeisterten sie ihr Publikum. So auch Gerda Holziegel aus Rengshausen: „Ich liebe diese Musik und freue mich immer sehr über die Auftritte der Bläsergruppe.“

Von Natalie Schmidt

Quelle: HNA

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