Filippa Gojo Quartett erntete stürmischen Applaus beim Konzert in der Hephata-Kirche

Musik mit Herz und Seele

Sympathisches Quartett: (Von links) Sebastian Scobel, Filippa Gojo, David Andres und Lukas Meile boten am Samstag klangvolle Stimmungsmomente. Foto: Heist

Treysa. Stürmischen Applaus ernteten am Samstagabend vier junge, talentierte Musiker aus Österreich und Deutschland bei ihrem zweiten Konzert in der Hephata-Kirche. Das Filippa Gojo Quartett trat zur „Musik zum Wochenschluss“ auf und spielte und sang sich in die Herzen des Publikums.

Mit einer Mischung aus Jazz, Latin und Soul begeisterten Filippa Gojo (Gesang), Sebastian Scobel (Piano), David Andres (Kontrabass) und Lukas Meile (Percussion) rund 70 Konzertbesucher aus der Schwalm und den angrenzenden Regionen. Faszinierende Rhythmen, melancholisch-sehnsuchtsvolle Klänge, die dennoch voller Hoffnung steckten und sich kraftvoll in die Sinne der Zuhörer bohrten, sorgten für einen behaglichen Tagesausklang. Musik zum Träumen, Wohlfühlen und Loslassen, getragen von der unverwechselbaren Leichtigkeit mit der die Musiker aufspielten und den gefühlvollen Texten in portugiesischer und englischer Sprache.

Stimmungsvolle Arrangements und Interpretationen brasilianischer Musik sowie Stevie Wonders „I Can’t Help It“ schlugen die Zuhörer ebenso in ihren Bann wie eigene Kompositionen des Pianisten Scobel und der Sängerin Gojo.

Während sich die letzten Sonnenstrahlen ihren Weg durch die Kirchenfenster bahnten, erfüllte die warme, kraftvolle Stimme Gojos den sakralen Raum und ließ das Publikum aufhorchen. Erstaunlich wandlungsfähig präsentierte sich die aus Bregenz stammende Sängerin, die die tiefen Soulklänge ebenso beherrscht wie den hochvirtuosen Gesang. Im Dialog mit ihren Musikern ließ Gojo den Instrumenten stets genügend Raum.

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

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