Chöre und Band der Spangenberger Burgsitzschule gestalteten gelungenes Konzert

Musik macht Freunde

Die Schulband: Das sind (von links) Phillip Hirschle, Patrick Zenker, Jan Hesse, Marvin Zorr, Karsta Kikenberg, Celine Pfeil, Marie Fuchs und im Hintergrund am Schlagzeug Maximillian Funke. Fotos: nh

Spangenberg. Mit einem kurzweiligen Programm unter dem doppelsinnigen Motto „Freu(n)de“ präsentierte sich der Fachbereich Musik der Burgsitzschule Spangenberg mit seinen Chören und der Schulband in der gut besuchten Sporthalle.

Eröffnet wurde der Abend durch den von Stefan Metz geleiteten Grundstufenchor. Mit Liedern wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, bei dem ein selbst gebauter Kaktus hinter dem Chor winkte, und „I come from Alabama“, das teilweise in Englisch gesungen und von Michael Weber-Krüger stilecht am Banjo begleitet wurde, sangen sich die Schüler der 3. und 4. Klassen in die Herzen des Publikums.

Anschließend überzeugte die zwölfköpfige Schulband, ebenfalls unter der Leitung von Stefan Metz, das Publikum sowohl instrumental als auch mit ihren drei Sängerinnen. Diese Band entstand aus einer schulischen Instrumental-AG und begeistert mittlerweile durch ihre eigenen Interpretationen von Songs wie „Roxanne“ der Band The Police oder „Hungriges Herz“ von Mia, heißt es im Bericht der Schule.

Den Hauptteil des Abends bestritt der Mittelstufenchor unter der Leitung von Michael Weber-Krüger. Mit ausgewogener Klangqualität und sauber Intonation hätten die jungen Sänger auch anspruchsvolle vierstimmige Sätze wie „Freude schöner Götterfungen“ von Ludwig van Beethoven oder das frühbarocke Lied „Mit Lieb’ bin ich umfangen“ mit Leichtigkeit und gutem musikalischen Gefühl vorgetragen. Das Fehlen von sangesfreudigen Jungen habe der Chordurch die Unterstützung der Lehrer Gerrit Momberg und Peter Slaby in den tiefen Stimmen gelöst, berichtet die Schule.

Im klassischen Konzertteil zeigten die Jungen und Mädchen, dass sie Höhepunkte der Chormusik, zu denen auch „Hail Holy Queen“ aus dem Film „Sister Act“ gehört, versiert darbieten können. Ihre musikalische Flexibilität bewiesen sie dann mit einer beschwingten Reise in die afrikanische und karibische Kultur.

Ein Höhepunkt war der in den 1980er Jahren berühmte Song „The Rose“ von Bette Midler, der nach anhaltendem und wohlverdientem Applaus zur Freude des Publikums noch einmal als Zugabe gesungen wurde. (red)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare