Musiker rockten den Hahn - Weniger Besucher als erwartet

Sie ließen es richtig krachen: Die Band Dezemberkind schaffte es, das Eis zu brechen. Einige der Zuhörer begannen sogar zu tanzen. Fotos: Eberlein

Edermünde/Holzhausen. Der Hahn in Holzhausen brannte in den beiden Nächten am Freitag und Samstag. Dafür sorgte eine neue Lichtinstallation, die die Basaltkuppel unter anderem in leuchtendes Rot tauchte. Während dessen stieg auf der Bühne am Sportplatz das Rockfestival „Rock am Hahn“.

Anders als in den Jahren zuvor, startete das Festival bereits am Freitag mit einer Oldie-Party. Nach dem Vorbild von ZDF-Hitparade und Co. lebten am ersten Abend des Veranstaltungswochenendes sowohl Schlager als auch Hits der 70er und 80er wieder auf.

„Die rund 100 Besucher hatten mit DJ Tobias Hagen und mit den Rexis richtig Spaß“, sagte Rüdiger Nöll, Jugendpfleger in Edermünde und Mitorganisator des Festivals. Die Atmosphäre sei toll gewesen und die Besucher hätten Party für 300 gemacht.

„Wer nicht da war, hat was verpasst“

Dabei gab es am Freitagabend nicht nur menschliches Publikum, den ganzen Abend über hatte ein Storch auf einem der Flutlichtmasten Platz genommen und das Treiben verfolgt.

Bilder des Festivals

Musiker rockten den Hahn

Am Samstag sollte vor allem junges Publikum auf den Hahn gelockt werden. Jugendausschuss und Jugendpflege hatten sieben Nachwuchsbands aus ganz Deutschland eingeladen, um auch musikalisch für brandheiße Stimmung zu sorgen.

Dabei habe man bewusst auf einen Headliner verzichtet und Bands ausgewählt, die alle qualitativ hochwertig seien, so Nöll. Es spielten: Trust in Random, Fire in Fairyland, No Trash, Signalis, Dezemberkind, Nadine Fingerhut und die Reiseleiter und Bloodmother.

An den Bands kann es in der Tat nicht gelegen haben, dass sich der Zuschauerbereich nur spärlich füllte. Etwa 150 Besucher kamen zum Hahn, knapp die Hälfte der Besucherzahlen in den vergangenen Jahren.

Ein ernüchterndes Ergebnis für den Veranstalter und die Nachwuchsmusiker, die sich davon nicht abhalten ließen, auf der Bühne mit guter Musik, professionellem Licht und Sound und Spaß eine Party zu feiern. „Wer nicht da war, der hat etwas verpasst“, so Nöll an alle Daheimgebliebenen.

Quelle: HNA

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