Musikschule Wolfhager Land hat ihr neues Domizil bezogen

Freut sich über neue Räume und viel Platz für seine Musikschule: Malte Klages. Foto: Hoffmann

Wolfhagen. Das Herz der Musikschule Wolfhager Land schlägt ab sofort in der Innenstadt. In den alten Gemäuern des ehemaligen Katasteramtes in der Kurfürstenstraße ist ein kulturelles und soziales Zentrum (kusZ) entstanden, in dem sich das Team der Musikschule schon jetzt rundum wohl fühlt.

Vorbei die Zeiten, wo Lehrer und Schüler sich mit den für ihre Arbeit ungeeigneten Räumlichkeiten in der Zehntscheune arrangieren mussten, denn im kusZ wartet ein frisch renoviertes und auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes 340-Quadratmeter-Domizil darauf, mit Leben und reichlich Musik gefüllt zu werden.

Nicht ohne Grund ist Bürgermeister Reinhard Schaake stolz auf das neue Vorzeigeobjekt, das er zur Eröffnungsfeier mit Tag der offenen Tür am Samstag als „Meilenstein in der Geschichte Wolfhagens“ bezeichnete. Nachdem die Stadt das historische Gebäude für einen symbolischen Euro vom Landkreis erworben hatte, war es für gut anderthalb Millionen Euro erneuert worden, zwei Drittel davon stammen aus dem Städtebauförderprogramm „aktive Kernbereiche in Hessen“.

Handwerker retteten Umzug

Nicht einmal ein Jahr haben Bauarbeiter und Handwerker benötigt, um die insgesamt 1300 Quadratmeter Nutzfläche fit zu machen für die Zukunft. Neben dem DRK-Kreisverband, der gemeinsam mit der Stadt hier bereits eine Montessori-Kindergruppe mit zehn Plätzen betreibt, ist mit der Musikschule nun der zweite Mieter eingezogen. Leiter Malte Klages kann sein Glück noch gar nicht fassen: „Vor wenigen Wochen sah alles noch ganz anders aus, denn das Umzugsunternehmen wollte aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen unser aus der Zehntscheune abtransportiertes Inventar in den neuen Räumen nicht abladen.“ Überall hätten noch Kabel frei herumgelegen, nur der kurzfristige Wochenendeinsatz der ortsansässigen Handwerker habe den Umzug doch noch gelingen lassen.

Doppelt soviel Platz wie in der Ritterstraße steht den Musikschaffenden nun zur Verfügung. Acht statt wie bislang vier Unterrichtsräume, alle von den Lehrern für ihr jeweiliges Fach individuell ausgestattet. Lehrer- und Besprechungszimmer, Sekretariat, Lager und eine Küche vervollständigen das derzeitige Raumangebot, doch dabei soll es nicht bleiben. „In einem halben bis dreiviertel Jahr wird auch unser 120 Quadratmeter großer Saal im Ostflügel fertig sein, im Keller richten wir zudem einen Schlagzeugraum ein“, freut sich Klages, der sich durch den „exponierten Platz mitten in Wolfhagen“ künftig eine bessere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit erhofft und sich zudem auf einen intensiven Austausch mit dem Montessori-Kinderhaus „Kleine Wölfe“ freut, das zum Sommer ebenfalls ins kusZ einziehen soll. (zhf)

Quelle: HNA

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