Jahreskonzert des Musikzugs Malsfeld mit Stromausfall in der Fuldatalhalle

Musikträume im Dunkeln

Disziplin an allen Pulten: Der Musikzug Malsfeld beim Jahreskonzert vor heimischen Publikum mit einem Programm zum Träumen. Foto: Lache-Elsen

Malsfeld. Musikträumereien füllten am Samstagabend das Programm beim Jahreskonzert des Musikzugs Malsfeld. Der Konzertsaal in der Fuldatalhalle Malsfeld war komplett voll.

In der abgeteilten Sporthalle der Fuldatalhalle schufen die Organisatoren mit ausgeklügelter Beleuchtung ein stimmungsvolles Ambiente, das mit dem musikalischen Programm des Konzertes korrespondierte.

Einmal mehr stellten die 28 aktiven Musiker zwischen zehn und 55 Jahren, wie es auf der Homepage des Vereins nachzulesen ist, ihr musikalisches Können unter Beweis. Unter der Regie des Dirigenten und musikalischen Leiters Wilfried Sommer präsentierte der Musikzug mit seinen vielen jugendlichen Mitgliedern ein breites Programm. Von der „Morgenstimmung“ des norwegischen Komponisten Edward Krieg über eine Ouvertüre mit dem Titel „Meine Königin“ bis hin zu einer Starparade, die von Solistenwechsel und Rhythmusänderungen geprägt war – der Musikzug bewegte sich in allen Genres sicher und gekonnt.

Stefan Krug, der die Tuba und E-Bass spielt, moderierte den Abend, stellte die Musiker vor und gab dem Publikum Einblick in die Werke, die gespielt wurden, und auch Wissenswertes zu den Komponisten. Nach einem Besuch des Musikzugs im Musical „Der König der Löwen“ in Hamburg waren die Malsfelder so beeindruckt von der Musik von Sir Elton John, dass sie sich entschlossen, zwei Lieder mit in ihr Repertoire aufzunehmen, erzählte eine junge Musikerin. So kommt es, dass die Lieder „Kann es wirklich Liebe sein?“ und „Der ewig Kreis“ Einzug fanden ins Programm. Auch Musik aus dem Film „Herr der Ringe“ war zu hören.

Licht am Notenständer

Anfangs war mehrmals der Strom ausgefallen angesichts der vielen großen Scheinwerfer. „Auch das haben wir geprobt“, schmunzelte der Moderator Stefan Krug. Die Musiker ließen sich davon nicht beeindrucken. Dank kleiner Lämpchen an den Notenständern hatten sie Licht und spielten auch in der dunklen Halle ihr Programm sicher weiter.

Mit ihrem großen Repertoire aus Filmmelodien über Ouvertüren bis hin zu Märschen, Polkas und Stimmungsmusik begeisterte das Ensemble sein Publikum, das die Stücke mit begeistertem Applaus honorierte. (zal)

Quelle: HNA

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