Blasmusik kam gut an

Musikzug Rot-Weiss Körle spielte vor 300 Zuhörern in der Berglandhalle

Körle. Mit einem Strauß bekannter und beliebter Melodien begeisterte der Musikzug des TSV Rot-Weiss Körle seine Zuhörer bei einem Jahresabschlusskonzert in der Berglandhalle. Unter der Leitung von Dirigent Dominik Seegel spielten die 30 Musiker Märsche, Polkas, Walzer und Songs aus Rock und Pop.

Hervorragend kam ein Best of von Billy Joel daher, mit sehr anspruchsvollen Stücken. Der River-Quai-Marsch und das Trompetenecho kamen sehr gut beim Publikum an. Auch mit Hits aus den 60er und 80er Jahren begeisterten die rot-weiß gekleideten Musiker die etwa 300 Zuhörer in der Berglandhalle. Schon nach dem ersten Musikstück war der Funke übergesprungen und die Besucher klatschten begeistert mit.

Neben den Hits wie Massachusetts und Country Roads durften natürlich auch aktuelle Schlager von Helene Fischer nicht fehlen, die in einem Medley geboten wurden. Mit donnerndem Applaus wurden die Musiker auch dabei nach jedem Stück für ihr Können belohnt.

Nicht nur die erwachsenen Musiker zeigten ihr Können, auch das Jugendorchester unter der Leitung von Marko Banze stellte sich vor. Zum Einsatz kamen dabei auch selbst gebaute Kistentrommeln. Für das Rock-Opening, das vom Jugendorchester und dem Musikzug gemeinsam vorgetragen wurde, gab es viel Applaus von den Gästen. Besonders viel Beifall erntete der achtjährige Benjamin Kuntz. Erst seit acht Wochen spielt er die Trompete und traute sich schon, sein erstes Solostück vor dem großen Publikum zu geben. Ganz allein stand er auf der Bühne und zeigte sein Talent.

Zum Abschluss tönte der Geist der 60er mit Melodien der Bee Gees und Monkeys durch die Berglandhalle, bevor zum Finale mit der inoffiziellen Tiroler Landeshymne wieder Blasmusik zu hören war.

Das Publikum entließ die Musiker erst nach mehreren Zugaben und spendete kräftig für das Vorhaben des Musikzugs, in den nächsten Monaten in der Krone einen Übungsraum auszubauen. (zot)

Fotos vom Auftritt

Musikzug Rot-Weiss Körle spielte in der Berglandhalle

Quelle: HNA

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