Schulleiter Heinz Meier weist Kritik zurück

Nach Chemiebrand: Betroffene sind wohlauf

Borken. Die beiden Schülerinnen, 13 und 14 Jahre alt, sowie die zwei Lehrkräfte, die nach dem Chemiebrand in der Borkener Gesamtschule in ein Krankenhaus kamen, sind wohlauf. Das sagte Schulleiter Heinz Meier auf HNA-Anfrage.

Es sei damit zu rechnen, dass sie noch im Laufe des Dienstags das Krankenhaus verlassen könnten.

Am Montag war es zu einem Brand in der Chemiesammlung der Gesamtschule gekommen. Eine Lehrerin hatte aufgeräumt und Sachen weggeworfen. Dabei sei offenbar ein kleiner Rest einer Chemikalie mit in den Mülleimer geraten, sagte Meier, und habe sich entzündet. Nachdem eine Kollegin das Feuer entdeckt hatte, warf sie den brennenden Mülleimer nach Feuerwehrangaben aus dem Fenster.

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Die beiden Mädchen bekamen dennoch etwas Rauch ab, die beiden Lehrkräfte hätten später über Unwohlsein geklagt und wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Schulleiter Meier wies Vorwürfe zurück, in der Gustav-Heinemann-Schule gebe es kein Konzept zum Umgang mit Gefahrstoffen, die auf hna.de geäußert worden waren.

Momentan gebe es Umbauten in der Schule, in dessen Zuge auch Chemikalien entsorgt und neu gekauft werden. Das geschehe in enger Absprache mit Spezialfirmen, erklärte Meier. Es sei auch keineswegs so, dass die Lehrerin Flaschen mit gefährlichen Chemikalien in den Mülleimer geworfen hätte. Vielmehr sei es nur ein kleiner Rest einer Substanz gewesen.

Der Vorfall vom Montag sei in keiner Weise mit einem Chemieunfall in der selben Schule vor zwei Jahren zu vergleichen. Bei einer Verpuffung im Februar 2011 waren damals zwei Jungen schwer verletzt worden. (ode)

Quelle: HNA

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