Nach Tief Eberhard geht es weiter: Ab Mittwoch wieder Sturm in der Region

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Grau und ungemütlich: Ab Mittwoch zeigt sich das Wetter wieder von seiner schlechten Seite. Nach Sturm Eberhard werden dann auch in und um Kassel sowie Göttingen zu Sturmböen erwartet. Zudem kann es schneien und gewittern.

Nach Sturmtief Eberhard bleibt am Dienstag eine Atempause. Doch schon in der Nacht zu Mittwoch wird es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in Nordhessen und Südniedersachsen wieder stürmisch.

Der Dienstag bleibt bis in den Nachmittag eher trocken und mäßig windig. Im Werra-Meißner-Kreis sowie in Hersfeld-Rotenburg erreicht das Thermometer im Laufe des Tages maximal 8 bis 9 Grad, in Kassel bleibt es bei 7 Grad und in Waldeck-Frankenberg werden 5 Grad erwartet. Am Dienstagnachmittag ist stellenweise mit Regen zu rechnen.

Schnee in höheren Lagen und Sturmböen am Mittwoch

Die Nacht zum Mittwoch wird kühl, nass und stürmisch. In Nordhessen - insbesondere in höheren Lagen - ist sogar mit Schneefall zu rechnen. Die Temperaturen sinken stark in Richtung Gefrierpunkt. Der DWD warnt deswegen vor Glätte auf den Straßen. In höheren Lagen könnte Schnee fallen. 

Der Wind wird im Laufe der Nacht zu Mittwoch immer stärker - bis auf ein kurzes Zeitfenster. Es beginnt mit starken Böen in den höheren Lagen. Später ist dann auch das Flachland betroffen. Auch Sturmböen werden erwartet. Es besteht beispielsweise die Gefahr, von umfallenden Bäumen verletzt zu werden. 

Im Laufe des Mittwochs liegt die Niederschlagswahrscheinlichkeit auch in Göttingen und Northeim bei 70 bis 80 Prozent. Im Verlauf des Tages hält der starke Wind in der gesamten Region an. Es kann auch vereinzelt zu Gewittern kommen.

Donnerstag bleibt windig

Schwächer wird der Wind erst wieder am Mittwochabend. Trotzdem bleibt es auch am Donnerstag windig - auch stürmische Böen kommen zwischenzeitlich auf. Immer wieder gibt es Regenschauer. In der ganzen Region ist mit 7 bis 8 Grad am Tag zu rechnen.

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Schäden durch Sturm Eberhard in der Region

Am Wochenende wütete Sturmtief Eberhard in der Region. Knapp 300 Einsätze gab es für Feuerwehr und Polizei allein in Stadt und Kreis Kassel. Auch am Dienstag lag noch keine Schätzung für eine umfassende Schadenshöhe vor. Im Kreis Waldeck-Frankenberg sind zahlreiche Bäume umgestürzt und es kam zu Stromausfällen. Die größten Probleme in der Übersicht:

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