Schadstellen wurden punktgenau ermittelt

Nach dem Fritzlarer Stromausfall: EWF repariert Kabelfehler

Fritzlar/Kleinenglis. Die Experten des Energieversorgers EWF haben die fehlerhaften Stellen in den Stromleitungen entdeckt. Bereits am Sonntag seien die Fehlersuchtrupps unterwegs gewesen, sagte Heike Bayerköhler, Pressesprecherin der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) auf HNA-Anfrage.

Die durchgebrannten Stellen in Kleinenglis und Fritzlar seien punktgenau lokalisiert worden. In Kleinenglis sei am Montag an der entsprechenden Stelle ein ein mal zwei Meter breites Loch ausgehoben worden, um die defekte Stelle zu reparieren. In Fritzlar sind die Arbeiten spätestens für den Silvestertag vorgesehen. Da Fritzlar ein sehr dichtes Stromnetz habe, reiche diese Zeitplanung aus.

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Am Samstagabend waren in Fritzlar, Ungedanken, Rothhelmshausen, Kleinenglis und Kerstenhausen zwischen 80 und 100 Haushalten bis zu drei Stunden ohne Strom gewesen.

Das sei natürlich, etwa für die betroffenen Pizzageschäfte und das Altenheim, unschön, sagte Bayerköhler und ergänzte: „Wir bedauern das sehr.“

Ein solch großer Stromausfall sei ein extrem seltenes Ereignis. Vor mehr als 20 Jahren seien solche Störungen noch viel häufiger vorgekommen als heute.

Die EWF habe dabei eine besonders gute Bilanz. Rein statistisch lägen die Ausfallzeiten des Energieversorgers aus Korbach 50 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Die Zahlen seien für Kunden, bei denen plötzlich der Strom fehlt, natürlich kein Trost. Die EWF bitte die Betroffenen um Entschuldigung. (ode)

Fotos: Stromausfall in Fritzlar

Stromausfall in Fritzlar

Quelle: HNA

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