Nach Giftunfall: Verdi fordert besseres Kontrollsystem

Homberg. Der Chemieunfall bei der Firma CTL hat nach Ansicht der Gewerkschaft Verdi die Schwächen im Gefahrengut-Transport der Logistikregion Nordhessen offengelegt.

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Allein eine offensichtlich alltägliche Beschädigung eines Artikels mit einem Gabelstapler habe dafür gesorgt, dass es zu einer erheblichen Gefährdung der Beschäftigten, der Einsatzkräfte und der Einwohner Hombergs gekommen ist, erklärte Gewerkschaftssekretär Manuel Sauer (Kassel).

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Nun sei bekannt geworden, dass CTL keine baubehördliche Genehmigung zum Umschlagen dieser Chemikalie vorweisen könne. Die zuständigen Behörden hätten zum Ausdruck gebracht, dass sie nicht die Fachkenntnis und auch nicht das Personal hätten.

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Es sei dringend nötig, dass alle verantwortlichen Behörden und Arbeitgeber umgehend die Gefahrenlage zur Kenntnis nähmen. Die Kontrollintervalle müssten erhöht und die Kontrollen von geschulten Mitarbeitern der Aufsichtsbehörde vorgenommen werden. Die Richtlinien dürften nicht aus Kostengründen vernachlässigt werden. (hro)

Quelle: HNA

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