Roswitha Spohr wurde gestern im HNA-Haus am Walkmühlenzentrum von den Kollegen verabschiedet

Nach 30 Jahren viel Zeit fürs Reisen

Abschid einer immer sonnigen Kollegin: HNA-Geschäftsstellenleiter Frank Arnold (Mitte) bedankte sich bei Roswitha Spohr (vierte von rechts). Foto: Quehl

Schwalmstadt. Nach fast 30 Jahren in der HNA-Geschäftsstelle ist gestern Roswitha Spohr aus Niedergrenzebach von allen Mitarbeitern aus dem HNA-Haus am Walkmühlenzentrum verabschiedet worden. „Man konnte sich immer zu 100 Prozent auf sie verlassen“, sagte Kollegin Marita Dehnert, „Du wirst uns sehr fehlen.“

Im Dezember 1983 wurde die Bürokauffrau, Hauswirtschaftsmeisterin und vhs-Kursleiterin bei der HNA eingearbeitet. Frank Arnold, Leiter der HNA-Geschäftsstellen, dankte der Niedergrenzebächerin für ihren jahrzehntelangen Einsatz und ihre Flexibilität. Heutzutage unglaublich seien die Arbeitsbedingungen zu Zeiten des Fernschreibers gewesen, als die Schwälmer Allgemeine noch in der Mainzer Gasse beheimatet war. Eine einzige Schreibmaschine und eine grüne Geldkassette gab es dort in der Geschäftsstelle, während heute ohne die Computer gar nichts mehr geht. Trotzdem oder gerade deshalb ließ die Arbeit Roswitha Spohr oft kaum los. „Manchmal abends beim Kartoffelschälen oder nachts fielen mir noch wichtige Erledigungen ein“, erzählte Roswitha Spohr gestern bei Sekt, Saft und Häppchen. Jetzt beginnt für sie die Freistellungsphase der Altersteilzeit, sie freut sich besonders auf lange, weite Reisen gemeinsam mit ihrem Mann, „ich möchte etwas von der Welt sehen, ausschlafen können und gesund bleiben“. In die Geschäftsstelle werde sie aber auch deshalb immer gern kommen, um sich mit dem Angebot an Büchern einzudecken. Dort wird man sich über den Besuch der stets sonnigen Kollegin jederzeit freuen. (aqu)

Quelle: HNA

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