Hunderte Schweine verendet

Nach Stallbrand: Tote Tiere werden jetzt entsorgt

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Lange Nacht für die Feuerwehr: Bei einem Feuer auf einem Bauernhof in Dorla starben am 9. November mehrere hundert Schweine.

Dorla. Mehrere hundert Schweine verendeten bei dem Großbrand eines Maststalles im Gudensberger Stadtteil Dorla. Das war vor über einer Woche – und lange Zeit tat sich nichts.

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„Die verbrannten Tiere liegen immer noch dort, es gibt offenbar keine Zuständigkeiten für eine Entsorgung“, beschwerten sich HNA-Leser. Keiner wisse, wie entsorgt werden solle.

„Das stimmt nicht“, betont dagegen das Kreisveterinäramt in Homberg auf Anfrage der Redaktion. Die Aufräum- und Entsorgungsarbeiten seien inzwischen im Gange, ergänzte Dr. Hans-Gerhard Heil vom Veterinäramt.

Grundsätzlich zuständig für die Entsorgung der verendeten Tiere ist laut Dr. Heil zunächst der Landwirt selbst, dem der Stall gehört. Die Kadaver müssen zur Tierkörperbeseitigung, der Schutt zur Deponie gebracht werden.

Dass es einige Tage gedauert habe, bis man mit den Aufräum- und Abbrucharbeiten der Stallruine begonnen habe, liege auch daran. dass die Polizei die Brandursache ermitteln müsse, betont Heil. Während der Ermittlungen dürfe keiner auf das Gelände.

Nächstes Problem sei, dass das Tierkörperbeseitigungs-Unternehmen nur Kadaver ohne Fremdkörper mitnehme. Die Körper müssten also zunächst gereinigt werden von Metall- und Gesteinsteilen. Das alles passiere zurzeit, so das Veterinäramt. (ula)

Quelle: HNA

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