Prozess beginnt am Donnerstag

Nach Unfall mit drei Toten auf A7: Lkw-Fahrer muss sich verantworten

Dörnhagen. Der tragische Verkehrsunfall mit drei Todesopfern am 12. Juli vorigen Jahres auf der Autobahn 7 in der Gemarkung Dörnhagen (Kreis Kassel) hat ein gerichtliches Nachspiel.

Wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung muss sich am Donnerstag, 9. November, ab 9 Uhr ein 51 Jahre alter tschechischer Staatsangehöriger vor dem Amtsgericht Kassel verantworten.

Infolge von Unachtsamkeit – so die Staatsanwaltschaft Kassel – soll er damals mit dem von ihm geführten Sattelzug auf ein Wohnmobil aufgefahren sein. Das war kurz hinter der Anschlussstelle Guxhagen wegen eines Fahrzeugstaus in Richtung Norden zum Stehen gekommen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Wohnmobil völlig zerstört. In den Trümmern starb eine dreiköpfige Familie aus Norddeutschland – ein elfjähriges Mädchen und die Eltern. Eine weitere Tochter war einige Tage zuvor aus dem gemeinsamen Urlaub abgereist. Sie überlebte. In der Region gab es große Anteilnahme und eine Spendenaktion für die Hinterbliebene.

Der Angeklagte war bei dem Unfall schwer verletzt worden. Er hatte bis zum 13. September in einem Kasseler Krankenhaus gelegen. Sechs Zeugen und zwei Sachverständige sind zur Hauptverhandlung geladen. Termin: Donnerstag, 9. November, 9 Uhr, Amtsgericht Kassel, Saal E 121. 

Quelle: HNA

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