Nach Zerstörung: Neue Schutzhütte für Obermelsungen kommt

Zerstört: So sah die Schutzhütte nach dem Unfall bei der Rallye im März 2012 aus. Archivfoto: privat

Obermelsungen. Von der Schutzhütte, die im März 2012 bei einer ADAC-Rallye von einem Fahrer oberhalb der Honigberghütte in Obermelsungen umgefahren wurde, ist nur noch der Mülleimer auf dem geschotterten Untergrund übrig geblieben. Ein neuer Unterstand wurde seitdem nicht errichtet - auch wenn das kurz nach dem Unfall noch anders geklungen hatte.

„Es wurde angekündigt, dass die Hütte schnell ersetzt wird“, sagt Ernst Fricke, der dort regelmäßig spazieren geht. Passiert ist in den zwei Jahren aber nichts. Das könnte sich jetzt ändern.

Schutz vor Wind und Wetter 

Er würde eine solchen Unterstand gar nicht unbedingt fordern, sagt der 71-jährige Fricke, der beinahe täglich dort gemeinsam mit Frank Beck und ihren Hunden spazieren geht.

Allerdings sei er schon verwundert gewesen, dass man einen raschen Ersatz vor zwei Jahren versprochen habe und dieser Wiederaufbau bisher nicht geschehen sei. Einen gewissen Nutzen habe so eine Hütte natürlich auch: „Ich habe früher manches Mal bei Gewitter und Regen darin gesessen.“

Verantwortlich für den Schaden an dem Häuschen war der Automobil-Sport-Club (ASC) Melsungen. Der Club hatte die Rallye organisiert. Die Versicherung sei bereits dafür aufgekommen, sagte der ASC-Vorsitzende Manfred Apel. Die Stadt Melsungen habe das Geld erhalten.

Tatsächlich könnte es jetzt schnell gehen mit einer neuen Schutzhütte, die wieder an der Stelle des alten Unterstandes oberhalb der Fotovoltaikanlage in Obermelsungen errichtet werden soll. „Wir haben eine -neue bestellt“, sagt Karl Trieschmann, stellvertretender Leiter des Bauhofs auf HNA-Anfrage. Rund 5000 Euro kostet der neue Unterstand - einen genauen Lieferzeitpunkt gebe es noch nicht.

Zu den Gründen, warum es nun doch länger gedauert hat als gedacht, konnte Trieschmann nichts sagen. Bürgermeister Markus Boucsein versicherte: „Sobald die Hütte geliefert ist, wird sie aufgebaut.“

Von Max Holscher

Quelle: HNA

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