Schenkung an das Museum der Schwalm

Nachlass mit viel Geschichte

Schenkung: Corona Wesemann aus Beuren hat dem Schwälmer Heimatmuseum den Nachlass ihres Großvaters Heinrich Kranz übergeben. Foto: privat

Schwalmstadt. Mit großem Dank würdigt der Schwälmer Heimatbund die großzügige Schenkung eines wahren Schatzes Schwälmer Kultur, der den meisten Schwälmern heute noch ein Begriff ist: Corona Wesemann aus Beuren hat dem Heimatbund einen Teil des Nachlasses ihres Großvaters Heinrich Kranz überlassen. Kranz (1866-1931) war Mitautor der bekannten Schwälmer Gedichtbände „Kreizschwerneng, Spaß muß seng!“.

Zum Nachlass gehören unter anderem eine sehr frühe Auflage von 1911 des genannten Gedichtbandes, ein Ölgemälde von Heinrich Kranz und Ehefrau Kathinka geb. Kraft (1864-1931), handschriftliche Kurzgeschichten wie „Der Gänse Rachekrieg“ sowie Familienfotos und Portraits aus dem Atelier H. Ritzmann in Kassel.

Heinrich Kranz war in Kassel Organist der Stadtkirche und Konrektor einer großen Haupt- und Mittelschule. Später unterrichtete er noch an Fortbildungsschulen. Sein beruflicher Weg kann zum Teil anhand von Zeugnissen des „Königlichen Schullehrer-Seminars zu Homberg“ nachempfunden werden.

Und: Nachlass und Gemälde sind noch so rechtzeitig in der Schwalm angekommen, um als zentraler Teil die Ausstellung „Querbeet“ zur Salatkirmes zu vervollständigen. (jkö)

• Die Vernissage findet am Donnerstag, 19. Juni, um 17 Uhr im Kunstkabinett des Museums statt.

Quelle: HNA

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