25.000 Narren beim Karnevalsumzug in Fritzlar

Fritzlar. Der Rosenmontagszug hat wieder ein großes Publikum nach Fritzlar gelockt. Mehr als 25.000 Zuschauer säumten die Straßen der Fritzlarer Altstadt, um das närrische Spektakel zu erleben.

Schlümpfe, Cindys aus Marzahn, Polizistinnen und Leuchttürme gehörten zu den fantasievollen Kostümen der mehr als 700 Zugteilnehmer. Prinzen- und Fürstenpaare aus Fritzlar und weiteren nordhessischen Karnevalsstädten fuhren mit. Dazu kamen zahlreiche Musikzüge, Kapellen und Tanzgarden.

Insgesamt waren 57 Zugnummern an den Start gegangen. 30 Fußgruppen und 20 Motivwagen waren zu bewundern. Thematisiert wurden die Krise um den Ökosprit E 10 ebenso wie lokale Themen. So forderte eine Gruppe aus dem Fritzlarer Stadtteil Züschen, den dortigen Ratskeller unbedingt zu erhalten.

Rosenmontagsumzug in Fritzlar

Bereits Stunden vor dem Beginn des Umzuges waren Zuschauer aus ganz Nordhessen nach Fritzlar geströmt.

Absperrungen der Bereitschaftspolizei an der Strecke und Aufpasser an den großen Festzugswagen sorgten für Sicherheit am Rosenmontagszug.

Die Polizei zeigte sich in einer ersten Bilanz zufrieden. Bis zum Nachmittag waren keinerlei Vorfälle im Zusammenhang mit dem Karneval gemeldet worden, sagte ein Polizeisprecher auf HNA-Anfrage.

Auch der Fritzlarer Karnevalsverein Eddernarren, Veranstalter des Zuges, zog eine positive Bilanz. Claus Reich, der den Zug moderierte, freute sich über den sechsspännigen Pferdezug einer Brauerei. Das habe es letztmalig 1978 gegeben.

Die Zahl der teilnehmenden Gruppen ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Das hänge wohl mit dem hohen Aufwand zusammen, vermutet Reich. Es koste mindestens 1500 Euro, einen Wagen für den Zug auszurüsten, sagte Reich.

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Quelle: HNA

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