Naturfotograf Manfred Delpho zeigt Multimediaschau über Namibia

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Namibia: Das westafrikanische Land bietet eindrucksvolle Landschaften und ungewöhnliche Menschen.

Bad Emstal. Vom weißen Staub der Etosha-Pfanne bis zu den mächtigen Dünen in der ältesten Wüste der Welt, von der wilden Küste des Atlantiks bis zum Fish River Canyon im Süden: Viel Afrika in einem Land, das ist Namibia - ein Land der Kontraste.

Über dieses Fleckchen Erde, seine Menschen und seine Tierwelt berichten der Gudensberger Naturfotograf Manfred Delpho und seine Frau Gisela, die das westafrikanische Land schon mehrfach bereist haben, in einer Multimediaschau am Freitag, 12. April im Kursaal am Thermalbad in Bad Emstal. Beginn ist 20 Uhr. Der Eintritt kostet zwölf Euro.

Im Rahmenprogramm tritt die Trommelgruppe „Kenkeliba“ auf. Die 14 Musikerinnen und Musiker aus dem Schwalm-Eder-Kreis singen, tanzen und trommeln auf landestypischen Instrumenten wie Djembé, Dundun, Sangban und Kenkeni traditionelle (west)-afrikanische Rhythmen.

Faszinierende Einblicke

Namibias Tierreichtum offenbart sich nirgends eindrucksvoller als im Etosha-Nationalpark, der eines der berühmtesten Wildreservate Afrikas ist. Herzstück des Parks ist eine riesige weiße Salzpfanne. In der Trockenzeit versammelt sich Afrikas Tierwelt an den Wasserstellen.

Im Süden des Landes liegt der Köcherbaumwald. Mehr als 300 Baum-Aloen, ragen dort aus der Felswüste. Mit ihrer markanten Rinde sind die Köcherbäume ein unwiderstehliches Fotomotiv.

Die Wüste, der das Land seinen Namen verdankt, erstreckt sich parallel zur Küste und reicht etwa 60 Kilometer ins Inland. Uralte trockene Flussläufe durchschneiden in tiefen Canyons diese riesigen Wellen aus Sand.

Die Namib - das ist Sand in faszinierenden Farben und Mustern - aber auch Lebensraum für die erstaunlichsten Pflanzen und Tiere. Am Südrand der Namib lebt die einzige Wildpferdeherde Afrikas. Die Tiere führen dort seit nun mehr 90 Jahren erfolgreich den Überlebenskampf gegen die Wüste.

Nicht nur die großartigen Tier- und Landschaftserlebnisse Namibias faszinieren, sondern auch kulturelle Begegnungen, insbesondere ein Besuch beim ockerroten Volk, den Himba, geht unter die Haut. Das Hirtenvolk lebt nach alten Riten im Einklang mit der Natur. (red/esb)

Informationen: Manfred Delpho, Am Rain 10, 34281 Gudensberg, Telefon: 05603-3132, Email: info@delpho.de, Homepage: www.delpho.de

Quelle: HNA

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