Einstimmige Entscheidung

Naumburg hält vorerst an AST-Vertrag fest

Naumburg. Bei der Sitzung der Naumburger Stadtverordneten stand der Finanzierungsvertrag zum AST-Verkehr in Heimarshausen im Fokus der Politiker. Dabei beschlossen die Parlamentarier, den bestehenden Vertrag mit der Stadt Fritzlar und dem NSE Busverkehr Schwalm-Eder bis zum Jahr 2014 aufrecht zu erhalten.

Erst im kommenden Jahr werden konkrete Zahlen zur Taktung, Frequenz und Nachfrage vorliegen, auf deren Basis dann eine weitere Entscheidung getroffen wird, sagte Bürgermeister Stefan Hable. Deshalb habe man vom Sonderkündigungsrecht zum 30. September auch keinen Gebrauch gemacht, sagte der Rathauschef weiter. Die Position werde auch von der Stadt Fritzlar vertreten.

Weiterer Tagesordnungspunkt war eine mögliche Änderung des Bebauungsplans im Bereich „Gesamtes Stadtgebiet“. Hable sagte, dass man potenziellen Investoren gerne weitere Flächen zur Verfügung stellen wolle – aber nur, wenn deren Gewerbe nicht mit den Interessen der Anwohner kollidiere.

Einzig verbleibende Fläche im Stadtgebiet sei der Bereich des Grünstreifens aus Wolfhagen kommend in Richtung Friedhof. Dort wolle man Möglichkeiten einer Ansiedlung zumindest prüfen, dabei wisse man aber um die „Sensibilität“ des Bereiches. Dass sich dort aber nur ruhiges Gewerbe ansiedeln könne, und keine Tankstelle oder Betriebe, die Lärm und Schmutz verursachen, sei klar, sagte der Bürgermeister. Es dürfe für die Anwohner auf keinen Fall ein Nachteil entstehen.

Mit dem mehrheitlichen Beschluss der Politiker sei man der Änderung des Bebauungsplanes einen Schritt nähergekommen, eine Entscheidung sei dies aber noch nicht. Die müssen die Stadtverordneten dann in einigen Monaten treffen.

Dennoch müsse man auch aufgrund der schwierigen Situation in der Unteren Straße wegen Denkmalschutzbestimmungen und geringer Flächen zumindest die Option schaffen, Interessenten etwas anzubieten, sagte Hable abschließend. (uli)

Quelle: HNA

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