Negative Signale für Festplatz

Homberg. Kann der ehemalige Bundeswehrsportplatz oberhalb der Dörnbergkaserne als Veranstaltungsareal für Konzerte, Volksfeste und Großveranstaltungen genutzt werden? Dieser Frage gingen in den vergangenen Monaten der Haupt- und Finanzausschuss, der Bau-, Planungs- Umwelt- und Energieausschuss sowie den Ausschuss für Stadtmarketing und Kultur nach.

Würde man das Gelände erschließen, würden Kosten von maximal 993 000 Euro anfallen, heißt es in einer Vorlage für die Stadtverordneten. Denn die Zu- und Abfahrten müssten befestigt, Parkplätze geschaffen, Ver- und Entsorgungsleitungen gelegt, das Gelände teilweise befestigt werden und einiges mehr.

Hohe Kosten

Neben den hohen Kosten, die für die unter dem Rettungsschirm des Landes befindliche Kreisstadt anfallen würden, gibt es weitere schlechte Vorzeichen für eine solche Umsetzung: Für die Genehmigung einer Veranstaltungsfläche in unmittelbarer Nähe zum FFH- und Vogelschutzgebiet könne es Probleme geben. Zudem seien auf den an die Kasernen angrenzenden Flächen nur Photovoltaikanlagen genehmigungsfähig.

Und das Regierungspräsidium Kassel habe sich zudem gegen eine Darlehensaufnahme für die Herstellung einer Veranstaltungsfläche auf dem Gelände ausgesprochen, da es sich um eine freiwillige Aufgabe der Stadt handeln würde. (may)

Quelle: HNA

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