Die Ortsdurchfahrt in Elnrode-Strang ist endlich fertig, die Sperrung aufgehoben

Neu, schön und sicher

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Die Zeiten der Sperrungen sind vorbei, die Elnröder Ortsdurchfahrt wieder offen: Bürgermeister Günter Schlemmer, Verkehrsminister Dieter Posch, Reinhold Rehbeinvom Amt für Straen- und Verkehrswesen Kassel und Ortsvorsteher Rudi Franz freuten sich am Freitag drüber. 

Elnrode-Strang. Die Elnröder Einwohner atmen auf: Nach zwei Jahren Baulärm, Staub und Dreck ist neue Ortsdurchfahrt fertig. Am Freitag eröffnete Verkehrsminister Dieter Posch zusammen mit Bürgermeister Günter Schlemmer und Reinhold Rehbein, vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) die neue, frisch geteerte und von niedrigen Bordsteinen eingefasste Dorfstraße.

Nicht nur für die Baufirmen gab es viel Lob für den reibungslosen Arbeitsablauf, sondern auch für Ortsvorsteher Rudi Franz. Er habe seine ganze Zeit als Vorruheständler in diesen Straßenbau gesteckt, sagte Bürgermeister Schlemmer. Zudem würdigte er auch die Tatsache, dass die Elnröder die zusätzlich benötigten Flächen für neue Gehwege und verbreiterte Straßen zur Verfügung gestellt hatten.

Verkehrsminister Dieter Posch zeigte sich beeindruckt vom großen Gemeinschaftssinn, der ihm bei seinem Besuch in Elnrode begegnete. Die vielen Eigenleistungen, die die Einwohner erbrachten und die große Zahl der Elnröder, die am Freitag die Eröffnung feierten, zeigten einmal mehr, dass es sich durchaus lohne, in den ländlichen Raum zu investieren. Es sei deutlich und auffällig, dass sich die Menschen in den Ballungsräumen deutlich weniger mit den Bauarbeiten vor der eigenen Haustür identifizierten,

Damit gab er Bürgermeister Schlemmer eine Steilvorlage, damit der weitere Anliegen im Sinne der Jesberger vorbringen konnte: In Jesberg müssten dringend weitere Straßen saniert werden, berichtete Günter Schlemmer. Außerdem würde die Kellerwaldgemeinde gerne weitere Ortsteile in die Dorferneuerung einbringen. (bra)

Hintergrund:

Hohe Kosten, aber auch breitere Straßen und mehr Sicherheit Zwei Jahre dauerten die Arbeiten an der 1,7 Kilometer langen Elnröder Ortsdurchfahrt. Zuerst wurden Kanal- und Wasserrohre erneuert, dann die Straßendecke komplett erneuert und auf eine Breite von bis zu sechs Metern erweitert. Darüberhinaus wurden zusätzliche Gehwege angelegt und gepflastert.

Abgesenkte Bordsteine sorgen für Barrierefreiheit, eine zusätzliche Bushaltestelle für Sicherheit, Grünflächen lockern das Straßenbild auf. Das alles hat 885 000 Euro gekostet, 640 000 Euro trägt das Land, 245 000 Euro die Gemeinde. Eine Verkehrszählung im Vorfeld hatte ergeben, dass täglich 764 Fahrzeuge durch das Dorf brausen, davon 112 Lastwagen. Eine 21 Meter lange und 3,5 Meter hohe Stützwand in der Stranger Straße soll mehr Sicherheit sorgen.

Quelle: HNA

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