Neubauten auf dem Rittergutgelände sind größter Haushaltsposten

Malsfeld. Jede Menge Haushaltsfragen beschäftigten am Donnerstagabend das Malsfelder Gemeindeparlament. Größter Posten im nächsten Jahr ist der geplante Umbau des Rittergutes im Kernort. Wie berichtet sollen dort ein Haus für Ärzte, eins für Betreutes Wohnen und Reihenhäuser entstehen.

Allein für das neue Ärztehaus rechnet der Haushalt 2012 mit 800.000 Euro. Für den Abriss von bestehenden Gebäuden sind 240.000 Euro und für die Erschließung und die Bebauungsplanung des 7340 Quadratmeter großen Grundstücks 60.000 Euro eingeplant. Die Kredite für das Ärztehaus will die Gemeinde über die Mieteinnahmen bedienen, erklärte Bürgermeister Herbert Vaupel bei der Vorstellung des Zahlenwerks. Das wollen die Gemeindevertreter nun im Finanzausschuss beraten.

Folgende größeren Vorhaben weist der vorgelegte Haushalt 2012 noch aus:

Kindergärten: Der Malsfelder Kindergarten soll für rund 150.000 Euro weitere Betreuungsräume für die unter Dreijährigen und eine Spülmaschine bekommen. 450.000 Euro will die Gemeinde in den Kindergarten Sipperhausen stecken. Dort soll ein Anbau für die Betreuung der unter Dreijährigen gebaut werden. Außerdem soll in die Ausstattung und in die Sanierung des bestehenden Gebäudes investiert werden.

Straßenbau: Mit dem Neubau einer Straße soll in der Kerngemeinde eine Verbindung zwischen dem Strauchgraben und der Elfershäuser Straße entstehen. An den Kosten von 100.000 Euro beteiligt sich der Zweckverband Mittleres Fuldatal. Materialkosten will die Gemeinde zur Erneuerung von Gehwegen in Sipperhausen und Elfershausen bereit stellen. Ferner sollen die Ostheimer Kreisel optisch verbessert werden.

Brandschutz: Die geplante Zusammenlegung der Feuerwehren Malsfeld und Beiseförth wirft ihre Schatten voraus: 30.000 Euro sind im Haushaltsentwurf für die Planung eines neuen gemeinsamen Feuerwehrstützpunktes eingeplant. Außerdem gibt’s für die Gemeindewehren einen Stromerzeuger, eine Wärmebildkamera, ein Gaswarngerät und neue Kleidung für zusammen 20.000 Euro.

Neue Photovoltaik-Anlagen

Verabschiedet hat das Gemeindeparlament am Mittwochabend den ersten Nachtragshaushalt für 2011. Einen zweiten Nachtragshaushalt für dieses Jahr verwies man in den Finanzausschuss. In dem Zahlenwerk sind 146.500 Euro für Photovoltaik-Anlagen auf gemeindeeigenen Dächern eingeplant. (lgr)

Quelle: HNA

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