Einsatzkräfte besuchten Biogasanlage

Neue Aufgaben für die Feuerwehr

Ortsbegehung: Frielendorfer Feuerwehrleute machten sich ein Bild von der Biogasanlage in Todenhausen. Foto: Haaß

Todenhausen. Die Führungskräfte der Frielendorfer Feuerwehren trafen sich am Sonntag, um die Biogasanlage der Firma Biogas Bächt GbR in Todenhausen zu besichtigen. Die Feuerwehrleute wollten die Örtlichkeiten, wie auch die Besonderheiten des Biogases kennenlernen.

Dies ist die erste Anlage dieser Art in der Gemeinde Frielendorf. Die Firma Biogas Bächt GbR produziert mit ihrer Anlage sowohl Strom, als auch Abwärme, mit der einige Haushalte in Todenhausen heizen. Sebastian und Karl Bächt standen den Feuerwehrleuten Rede und Antwort. So gibt es zum Beispiel in Deutschland mittlerweile über 7500 Biogasanlagen. Wie Sebastian Bächt erläuterte, handele es sich bei Biogasanlagen um ausgereifte und im Prinzip sichere technische Anlagen. Gravierende Störungen treten laut Bächt sehr selten auf. Nach der Führung durch die Anlage ging der Wehrführer der Feuerwehr Todenhausen, Matthias Haaß, in einem kurzen Vortrag sowohl auf die Gefahren als auch auf die daraus resultierende Vorgehensweise der Feuerwehr ein. So ist zum Beispiel bei Einsätzen an Biogasanlagen von der Feuerwehr immer ein Gasmessgerät mitzuführen. Gleichzeitig verdeutlichte Haaß aber auch, dass Einsätze bei Biogasanlagen sich im Prinzip nicht von anderen Einsätze unterscheiden. Sämtliche bei Biogasanlagen vorherrschenden Gefahren – Brandgefahr, Explosionsgefahr, Gasgefahr und Elektrizität – finden sich auch an anderen potenziellen Einsatzstellen und sollten im Grunde von jeder Feuerwehr beherrschbar sein. (zmh)

Quelle: HNA

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