Sanierung am Schloss kostete mehr als 100 000 Euro – Eiche statt Nadelholz

Neue Balken für die Brücken

Freier Zugang: Die Hauptbrücke (Foto) und die Notbrücke am Spangenberger Schloss wurden grundlegend saniert. Fotos: Feser

Spangenberg. Jetzt gibt’s wieder freien Zugang zum Schloss. Die Arbeiten an den beiden Brücken sind beendet. Die Hauptbrücke und die Notbrücke wurden grundlegend saniert. Der Grund: Fäulnis.

Die Hauptbrücke besteht nahezu komplett aus Eichenholz; lediglich die Stützen sind gemauert. Nach Angaben des Hessischen Immobilienmanagements (HI), das das Schloss für die Besitzerin, das Land Hessen, betreut, wurde die Statik verbessert. Das Geländer und der Belag wurden erneuert, ebenso die Tragbalken. Die Sanierung der Hauptbrücke hat 60 000 Euro gekostet.

Die Rundumerneuerung erfolgte im großen Stil, „weil künftig bald Gabelstapler über die Brücken fahren sollen“, teilte Renate Gunzenhauser vom HI mit. Denn größere Bauarbeiten im Inneren des Schlosses stünden an: Derzeit sei das Schloss zur Verpachtung ausgeschrieben, Gespräche mit Interessenten über deren Nutzungskonzepte liefen bereits.

Die Notbrücke, die bislang zum Großteil aus Nadelholz bestand, musste komplett ausgetauscht werden. Denn die Balken bestanden aus Nadelholz, das stark unter Fäulnis litt. Sie wurden nun durch Eichenholzbalken ersetzt. Die Kosten: 45 000 Euro. Die Brücke wurde bereits vorgefertigt angeliefert und vor Ort eingebaut. (ciß)

Quelle: HNA

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