Ausstellung mit Fotografien von Menschen, die neu in der Kreisstadt sind

Neue Blicke auf Homberg

Homberg. In einem vierwöchigen Projekt haben neun Fotografen aus vier Ländern Homberg aufgenommen. Begleitet von Akteuren des Förderprogramms „Die Soziale Stadt“ wurden Migranten aus Äthiopien, Afghanistan, Eritrea und Sri Lanka gebeten, ihren Blick auf Homberg in Bildern festzuhalten.

Vorausgegangen war eine zweitägige Schulung mit einem Fotograf im Umgang mit Fotoapparaten und Bildtechnik. Die Bilder werden nun in einer Fotoausstellung in der Engelapotheke am Marktplatz in der Zeit von Samstag, 25. Oktober, bis zum 2. November, täglich von 11 bis 18 Uhr zu sehen sein.

„Die Fotografen nehmen uns mit auf ihre Wege in und durch die Stadt. Zu Orten, die für sie wichtig sind“, heißt es in der Mitteilung. Und weiter: Vorbei an Gebäuden und Dingen, die den langjährigen Homberger Bewohnern gut bekannt sind. Trotzdem sahen und fotografierten die neuen Mitbürger auch Dinge über die viele Einheimische längst hinwegblicken. So erhalten die Betrachter die Möglichkeit, Gegenstände und Dinge wieder zu sehen, die sie nicht mehr als besonders erachten.

Manche Teilnehmer gestatten sogar einen Einblick in ihre persönliche Lebensweise und zeigen einen realen Teil von Homberg im Jahr 2014.

Zur Ausstellung gibt es ein abendliches Rahmenprogramm. Geplant sind die Vorführung von Spielfilmen, Erlebnisberichte und Diskussionsrunden.

Ein genaues Programm wird noch veröffentlicht. Ein Termin steht aber schon fest: Donnerstag, 30.Oktober, 19 Uhr, wird Dr. Gangolf Seitz, Vorstand der Hilfsorganisation Terra Tech in einem Bildervortrag über die Geschichte und politische Lage von Eritrea berichten. (may)

Quelle: HNA

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