Neue Tür fürs Gefängnis

Jahre nach Baubeginn wird Eingang am Kornhaus fertiggestellt

Seit vier Jahren im Rohbauzustand: Rostfraß an der Gefängnistür und der Bauzaun, der das Pfortengebäude sicherte, werden bald Geschichte sein. Im Juni sollen laut Justizministerium die Arbeiten an den Außenanlagen der JVA-Abteilung Kornhaus abgeschlossen sein. Foto: Grede

Ziegenhain. Nach mehr als vier Jahren biegen die Bauarbeiten am Pfortenbereich der Abteilung Kornhaus des Ziegenhainer Gefängnis in die Zielgerade. Das Justizministerium rechnet damit, dass die Kornhauspforte spätestens im Juni fertiggestellt ist.

Eine Millionen Euro investiert das Land in den dreiteiligen Mauerkomplex samt Pfortenbereich. In einem ersten Bauabschnitt war bereits ein neuer Mauerbereich in in 155 Meter Länge und fünf Meter Höhe entstanden.

Nicht abgeschlossen worden waren dagegen die Arbeiten im Pfortenbereich. Denn erst war dem Land das Geld für dieses Projekt ausgegangen, dann musste neu geplant werden: Bereits im Sommer 2010 hatten Besucher, Bedienstete und Häftlinge durch neue Gebäude in diesen Teil des Gefängnisses gelangen sollen. Über Jahre hinweg hat sich allerdings der Eingangsbreich als Baustelle im Rohzustand mit rostigen Türen und Dachlattenkonstruktionen präsentiert.

Das Gefängnis im Regiowiki

Im vergangenen Jahr war die weitere Finanzierung bewilligt worden, die Planungsverfahren waren damit allerdings wieder auf Null gefahren worden und haben neu aufgelegt werden müssen. So hatte man sich aus Wiesbaden zu den Verzögerungen geäußert. Außerdem hätten durch die Arbeiten für die neue Sicherungsverwahrung „Kapazitäten gebündelt werden müssen“.

Im Pfortenbereich stehen jetzt noch Arbeiten an Putz, Elektrik und Kanalisation an, erklärt Anstaltsleiter Jörg Bachmann. Auch die rostige Behelfstür wird damit bald Geschichte sein.

Von Sylke Grede

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Quelle: HNA

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