Evangelischer Religionskurs am Schwalmgymnasium machte soziales Praktikum

Neue Grenzen erfahren

Um viele Erfahrungen reicher: Sarah Diehl, Sophie Steppan, Lisa Kuhn, Lena Vidovic, Adrian Battenberg, Luisa Weckesser (erste Reihe), Dorothee Pitz-Kunze, Anna Knierim, Sarah Knieling, Katja Braun, Julia Eberhardt, Tabea Maus, Marlena Reuber, Carolin Suchomel, Svenja Schulz, Larissa Schneider, Sandra Dörr (zweite Reihe), Jessica Kurzeknabe, Franziska Knauff, Charly Rolke, Anne Effenberger (dritte Reihe). Foto: privat/nh

Schwalmstadt. Ein Praktikum mit sozialem Schwerpunkt. Der Umgang mit Menschen steht dabei an vorderster Stelle. Das erfuhren die Schüler des evangelischen Religionskurses der E-Phase des Schwalmgymnasiums hautnah. Im Januar absolvierten sie unter der Leitung von Dorothee Pitz-Kunze ein Praktikum in sozialen Einrichtungen.

Die Einsatzorte waren unter anderem Kindergärten, Mehrgenerationenhäuser oder die Kirchengemeinde Mengsberg. Auch in Einrichtungen der Hephata Diakonie, wie Schulen, Kliniken und Wohngruppen, sammelten die Schüler Erfahrungen. Diese Erfahrungen im Umgang mit hilfebedürftigen Menschen sollten laut Dorothee Pitz-Kunze über die berufliche Orientierung hinaus im Vordergrund des Praktikums stehen. Zu den Aufgaben gehörten Kinderbetreuung, Alten- und Krankenpflege sowie die Begleitung von Menschen mit Behinderungen.

Der Erfolg eines solche sozialen Praktikums hängt von der Motivation und der Belastbarkeit der Teilnehmer ab. „Man muss freiwillig dabei sein“, erklärte die Kursleiterin. Wenn man selbst nicht dazu bereit sei, im Umgang mit anderen Menschen auch Grenzsituationen zu erleben, sei ein Verpflichtung dazu seitens der Schule nicht sinnvoll.

Schüler haben viel gelernt

Die Schüler haben bei dem Praktikum viel gelernt. Anna Knierim war in einer Wohngruppe der Hephata: „Es hat mir großen Spaß gemacht mit den Menschen Zeit zu verbringen und ich denke, sie hatten auch Spaß mit mir.“ Sie habe sich in der Wohngruppe sehr wohl gefühlt. Anna Knierim will auch weiterhin mit den Bewohnern in Kontakt bleiben: „Einmal in der Woche mache ich eine Stunde Freizeitbegleitung.“ Diese Art von Praktikum sollte auch für die nächsten Schüler der E-Phase möglich sein, findet sie.

Das Projekt soll Zukunft haben. „Die Schüler werden vor den Kursewahlen für das kommende Schuljahr ihre Eindrücke an den nächsten Jahrgang weitergeben“, berichtete Dorothee Pitz-Kunze. (jon)

Quelle: HNA

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