47 neue Handwerksmeister im Landkreis erhielten Urkunden

So sehen (Kammer- und Landes-) Sieger aus: Andreas Lichtenwald, Johannes Schwalm, Johannes Bechtel und Hubert Metz (von links).

Schwalm-Eder. Solide, leistungsstark und bodenständig: Diese Attribute gehören unverbrüchlich zum Handwerk dazu. Bei der Verleihung der Meisterbriefe in der Homberger Stadthalle ließ Festredner Dr. Wolfgang Voß keinen Zweifel daran.

Voß, Volkswirt und Wirtschaftsminister in Thüringen, beschäftigte sich in seinem Vortrag mit der wirtschaftlichen Situation in Deutschland und Europa. Unabdingbare Voraussetzung für eine florierende Wirtschaft sei eine finanzielle Stabilität, sagte er.

„Das Handwerk ist ein wirtschaftlicher Motor mit regionaler Wertschöpfung.“

„Wir können den jungen Menschen nicht unsere Schulden und Rentenprobleme aufhalsen“, sagte er. Daher sei die Entscheidung für die Schuldenbremse richtig gewesen. „Wir müssen die Schulden in den Griff bekommen“, sagte er. Er ging auf die gute wirtschaftliche Lage Deutschlands im Vergleich zu anderen Ländern in Europa ein. Politik und Wirtschaft hätten mit verschiedenen Arbeitszeit- und Lohnmodellen besonnen auf die Krise reagiert und sie so gut gemeistert. Sein Fazit: „Wir müssen von der Verschuldungsunion zur Stabilitätsunion kommen.“ Das sehe er als eines der wichtigsten Ziele und größten Herausforderung, sagte Voß, denn: 73 Prozent der Deutschen hätten Angst vor einer Staatsverschuldung, zitierte er aus Studien und Untersuchungen. Das sei neben der Energiewende eines der wichtigsten wirtschaftlichen Herausforderungen für die nächste Zeit.

Sie stehen für Stabilität im Handwerk: Die 47 neuen Handwerksmeister aus dem Schwalm-Eder-Kreis am Samstagnachmittag in der Homberger Stadthalle. Fotos:  Thiery

Kammerpräsident Heinrich Gringel machte den jungen Meistern Mut: Das Handwerk sei weiter Grundlage für solides Wirtschaften und fördere die Heimat. „Wir bilden unseren Nachwuchs in der Region aus und geben unser Geld hier aus“: Das Handwerk rege den regionalen Wirtschaftskreislauf an, sagte Gringel.

„Das Handwerk ist die Wirtschaftsmacht von nebenan.“

Das bestätigte auch Landrat Frank-Martin Neupärtl: „Das Handwerk ist einer der wirtschaftlichen Motoren mit regionaler Wertschöpfung.“

„Niemand bildet mehr junge Menschen aus, als unsere mittelständischen Betriebe“, betonte auch Kreishandwerksmeister Frank Dittmar bei der Meisterfeier am Samstagnachmittag in der Homberg Stadthalle. Das Handwerk sei die Wirtschaftsmacht von nebenan, sagte Dittmar.

Quelle: HNA

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