Expertenrunde zum Thema Migration

Wahlshausen. Beispiele für Migration im Knüll sollen bei einer Veranstaltung am Dienstag, 4. Dezember, 19 Uhr, im Haus der Generationen, Hinter der Kirche 1 in Wahlshausen genannt werden.

Unter dem Titel „Globalisierung im Knüll – Gute Erfahrungen mit einer Heimat auf Zeit in Oberaula?“ bieten das Diakonische Werk Schwalm-Eder und die evangelische Kirchengemeinde Oberaula einen Themenabend.

Oberaulas Bürgermeister Klaus Wagner wird die Situation erläutern und die vor Ort begonnen Schritte politisch einordnen: Arbeitsverhältnisse von kurzer Dauer und knapper Bezahlung kennzeichnen die logistischen Betriebe der Umgebung. Die Kommune Oberaula unterstützt die Ansiedlung der überwiegend ausländischen Arbeitnehmer in besonderer Weise. Wie leben die Neubürger im „globalisierten Dorf“ Oberaula, die ihre Familien vor allem in Spanien und Polen haben? Wie offen sind die Menschen im Knüll und im Schwalm-Eder-Kreis für diese Menschen und ihre Sorgen und Nöte? Reichen die Löhne, um darauf Existenzen aufzubauen oder leben dort Menschen, die – wie an anderen Orten auch – inmitten einer „gut bürgerlichen“ Gemeinde trotz Arbeit arm sind?

Rede und Antwort stehen werden die Verdi-Sekretärin Mechthild Middeke (Kassel) und der Kasseler Sozialpädagoge und Berater Jens Retting-Frendeborg (Fritzlar/Kassel), Mitarbeiter des Diakonischen Werks Schwalm-Eder. Außerdem wird Diakoniepfarrerin Margret Artzt (Homberg/Spangenberg) das Wort haben. (syg)

Quelle: HNA

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