Neue Kinderkrippe in Gilserberg eröffnet

Neue Heimat für die Hochlandstrolche:Hüseyin Arslan mit Erzieherin Tanja Hahn beim Händewaschen (Bild oben), die Außenansicht des U-3-Anbaus (links) und Gruppenfoto mit Kindertagesstättenleiterin Anja Kosub und Bürgermeister Lothar Vestweber (unten). Fotos: Schorn

Gilserberg. Die Bauarbeiten in der Gilserberger Kindertagesstätte Hochlandstrolche sind abgeschlossen. Jetzt toben, spielen, schlafen und essen zurzeit fünf kleine Strolche im Alter von einem bis zu drei Jahren (U 3) in den neu geschaffenen Räumen der Kinderkrippe der Gilserberger Kindertagesstätte, die Freitag offiziell eingeweiht wurde.

Vier Monate dauerte der Anbau für den jüngsten Gilserberger Nachwuchs, der nun auf 125 Quadratmetern zusätzlich Platz für bis zu 16 unter dreijährige Kinder bietet.

In freundlichen, hellgrünen Farben wurden zwei Gruppenräume im Untergeschoss der Kindertagesstätte eingerichtet. Daneben gibt es für die U-3 -Kinder jetzt einen eigenen Sanitärbereich, einen Schlafraum, einen Rückzugsraum und eine Teeküche. „Auch ein Speisebereich in der Größe der Kinder wurde extra angeschafft“, erzählt Architektin Jenny Gumbel.

Bezugspersonen für die Kinder

Die Gruppe der Krippenkinder ab einem Jahr wird von zwei Erzieherinnen, einer Praktikantin und einer Helferin betreut. „Wichtig ist, dass die Kinder immer eine Bezugsperson haben“, erklärt Kindertagesstättenleiterin Anja Kosub beim Rundgang mit dem Gilserberger Bürgermeister Lothar Vestweber durch die neuen Räumlichkeiten.

In anderen Gruppe werden die Kinder altersübergreifend ab zwei Jahren betreut. „Um diese Gruppe kümmern sich drei Erzieherinnen“, erzählt Kosub.

Neben einem Mittagessen, das von der Catering-Firma des Seniorenheim Kikra kommt, halten die Mädchen und Jungen auch ihren Mittagsschlaf in der Kinderkrippe.

Für die Erzieherinnen bedeutet die U-3-Betreuung auch eine Umstellung. „Der Pflegeaufwand ist höher und die Erzieherinnen müssen flexibler sein“, berichtet die Kindertagesstättenleiterin. Denn die jüngsten Kinder können teilweise noch nicht richtig laufen und sprechen.

Rasche Entwicklungsschritte

Dafür spüren die Mitarbeiter aber auch die raschen Entwicklungsschritte der Mädchen und Jungen. „Die Weiterentwicklung der Kinder ist schon enorm“, hat Anja Kosub beobachtet. Die Nachfrage nach den Kinderkrippenplätzen ab einem Jahr sei sehr groß.

„Für die Kinder ab einem Jahr haben wir zehn Plätze. Fünf sind momentan besetzt und die weiteren fünf Plätze werden noch in diesem Kindertagesstättenjahr belegt sein“, erzählt Kosub und fügt hinzu: „Die Einrichtung der U-3-Betreuung hat bei uns besser geklappt als erwartet.“

• Betreut werden die Ein- bis Dreijährigen wochentags von 7 bis 12.30 Uhr oder von 7 bis 15.15 Uhr.

• Der Krippenanbau hat etwa 320.000 Euro gekostet. Rund 276.000 Euro Fördermittel kamen vom Bund und vom Land. Zirka 40.000 Euro muss die Gemeinde Gilserberg selbst bezahlen.

Von Michael Schorn

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare