Kita ist am selben Standort geblieben

Neue Kita für 1,9 Millionen Euro in Ehlen erichtet

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Die Kinder kamen durch einen separaten Eingang in die neue Kindertagesstätte in Ehlen: Die Mütter Julia Schüßler (links ) und Katharina Glitzenhirn brachten ihre Kinder Jonah und Leonie, die künftig durch eine extra kleine Tür spazieren werden, durch die nur Kinder passen. 

Ehlen. Nach neunmonatiger Bauphase hat Ehlens Nachwuchs die neue Kindertagesstätte Kunterbunt bezogen. 

Lange haben Ehlens Jüngsten auf diesen Tag hingefiebert. Am Montag endlich war es soweit: Die Mädchen und Jungen nahmen ihre Kindertagesstätte Kunterbunt am alten Standort in Beschlag. Doch alt sind dort nur der Name sowie die Büros und die Räume für die Erzieher. Die fünf Gruppenräume für die Kinder sind funkelnagelneu.

Sie sind nach einer neunmonatigen Bauzeit gerade erst fertig geworden. In Holzständerbauweise wurde die Kita für 1,9 Millionen Euro errichtet. Neben den lichtdurchfluteten Räumen für maximal 90 Kinder entstand ein hallenartiger Bewegungsraum. Dieser kann auch als Versammlungsraum genutzt werden, wenn die Trennwände in den kommenden Wochen erst installiert sind. Ergänzt wird die Kita um zwei Intensivräume, eine Küche, die über eine kindgerechte Durchreiche verfügt, Toiletten und Schlafräume.

Petra Kleinschmidt, stellvertretende Leiterin der Einrichtung, ist vom Ergebnis der Arbeiten hellauf begeistert. „Wir haben nun endlich richtig viel Platz“, vor allem die Akustik sei ein Traum. Im alten Gebäude sei es mitunter so laut gewesen, dass sich selbst die Kinder beklagt hätten. Auch Bürgermeister Thomas Raue (SPD) und Manfred Zenker vom Bauamt, der die Arbeiten während der Bauphase begleitet hat, sind mit der neuen Kita mehr als zufrieden. Das Zusammenspiel zwischen Architekt Christian Gerlach, den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung und den Firmen habe wunderbar funktioniert, sagt Raue. Zwischen 15 und 20 Firmen seien am Projekt beteiligt gewesen. Bewährt habe sich auch die Arbeitsgruppe, der neben Beschäftigten von Kita und Rathaus auch Vertreter des Elternbeirates und des Fördervereins angehörten. Schon im Vorfeld der Arbeiten hatte sich die Gruppe an den Planungen beteiligt.

Kinder-Klos verschwinden

Am Montag haben die Kinder das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) verlassen, das sie während der Bauarbeiten zu ihrer Wohlfühlzone gemacht hatten. Das Gemeinschaftshaus wird nun wieder für Bürger und Vereine hergerichtet, die auf die Körpergröße der Kindergartenkinder angepassten Toiletten und Waschbecken werden wieder abgebaut, eventuell müssten die Räume noch einmal gestrichen werden, sagt Manfred Zenker. Er geht davon aus, dass die Vereine Mitte Februar das Gemeinschaftshaus wieder nutzen können.

Einige Restarbeiten stehen in den kommenden Monaten in der Kita Kunterbunt noch an. Das sei so gewollt, sagt Betreuerin Petra Kleinschmidt. So könnten die Kinder ganz nah dabei sein, wenn ihr künftiges Zuhause den letzten Schliff bekommt. Vor allem die Außenanlagen müssen noch gestaltet und Spielgeräte aufgebaut werden.

Quelle: HNA

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