Bürgermeisterkandidat Dr. Fabio Longo (SPD) stellte sein Wahlprogramm vor

Neue Mitte für Schwalmstadt

Dr. Fabio Longo

Schwalmstadt. Dr. Fabio Longo (SPD), Bürgermeisterkandidat für Schwalmstadt, stellte im Dorfgemeinschaftshaus Niedergrenzebach den Delegierten der SPD sein Wahlprogramm vor.

Auszüge aus seinem Programm, dem die Delegierten einstimmig zustimmten:

• Wirtschaft: Für Treysa will er die Entwicklung zum Einkaufszentrum der Schwalm voran treiben – mit der Bahnhofstraße und der Wagnergasse als neuer Mitte zwischen Oberstadt und Wieragrund. Ein weiteres Ziel Longos besteht darin, die Wirtschaftskraft in Schwalmstadt zu steigern, nicht zuletzt um mehr Einnahmen für die Stadt zu erreichen. Es müsse alles daran gesetzt werden, aus der Finanzmisere herauszukommen und gleichzeitig die soziale Infrastruktur zu erhalten. Das gehe nur mit behutsamem Sparen und der Steigerung von Einnahmen. Für Schwalmstadts kleinere Stadtteile fordert er die Einrichtung eines flächendeckenden Hochgeschwindigkeits-Internets.

• Energie: Es gebe wenige Wirtschaftsbereiche, in denen Gemeinden aus eigener Kraft die Wertschöpfung steigern können. Die regionale Energiewende biete diese Chance. Mit seinem Programm für Wind-, Solar- und Bioenergie möchte er die Menschen auf dem Weg für die Energiewende mitnehmen.“

• Tourismus: Schwerpunkt in Ziegenhain solle der Tourismus sein. Es gelte, die deutschlandweit einzigartige Wasserfestung touristisch stärker zu nutzen. Es sollte ein touristisches Gesamtkonzept für Schwalmstadt geben.

• Familie: Longo möchte Schwalmstadt als kinder- und familienfreundliche Stadt erhalten und weiterentwickeln. Kinder dürften nicht als Kostenfaktor gesehen werden. Der Einsatz für mehr Kindertagesstätten und Plätze für Unter-Drei-Jährige sei ein Förderbeitrag für die Zukunft der Stadt und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor zur Ansiedlung von Menschen und Unternehmen.

Verkehr: Prüfung eines Bürgerbusses als Ringverkehr mit dem IC-Bahnhof als zentrale Anlaufstelle, durchgängiger und beschleunigter Ausbau der A 49, möglichst barrierefreie Fußwege und – wo sinnvoll – Radwege. (syg) Mehr unter www.fabio-longo.de

Quelle: HNA

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