18 neue Stellplätze für Wohnmobile gibt es jetzt in der Ederaue in Fritzlar

Gemütlich: Claus und Inge Vollmer aus Flensburg (sitzend) sind die ersten Gäste auf dem neuen Wohnmobilstellplatz in der Ederaue. Über den Besuch freuen sich (von links) Harald und Marlis Kurze, Dr. Ulrich Skubella und Christine Scholz. Foto: Yüce

Fritzlar. Idyllischer geht es kaum: Vögel zwitschern, die Blätter der Bäume rauschen im Wind, es sind nur ein paar Schritte bis in die Ederauen und in das Freibad.

In der Ferne sieht man die Türme des Fritzlarers Doms. Das alles gefällt Claus und Inge Vollmer aus Flensburg so gut, dass sie sich spontan entschieden haben, länger als geplant in der Domstadt zu bleiben. Grund dafür ist der neue Stellplatz für Wohnmobile in der Ederaue - gleich neben dem Festplatz.

Der wird am Donnerstag offiziell eröffnet und bietet 18 Fahrzeugen Platz. Es war ein weiter weg für den Verein pro Fritzlar sowie die Betreiber des neuen Platzes, Harald und Marlis Kurze aus Geismar bis dahin. Vor sechs Jahren hatten sie die Idee dazu, einen Stellplatz in der Ederaue zu eröffnen. „Für die Touristen, die nicht nur in der Stadt bleiben wollen und die etwas mehr Platz und Ruhe suchen“, sagt Dr. Ulrich Skubella, Vorsitzender von Pro Fritzlar.

Einmal ist ihr Plan vom Stellplatz bereits geplatzt. Die Stadtverordneten stimmten vor zwei Jahren dagegen. Ende vergangenen Jahres dann die Kehrtwende: Mit großer Mehrheit sprach sich das Parlament dafür aus.

Das war der Startschuss für Familie Kurze. Sie kümmerten sich umgehend um die Baugenehmigung und darum, dass die Wohnmobilisten künftig Strom und frisches Wasser bekommen, an die Kanalisation angeschlossen werden können und sie ließen einen Teil des Platzes pflastern. Wichtig war den Pächtern des Geländes, dass es genug Platz für die Wohnmobile gibt. „Unsere Plätze sind sechs Meter breit und 20 Meter lang“, sagt Harald Kurze, der selbst seit Jahren begeisterter Wohnmobilist ist. Er weiß, dass viele Stellplätze knapp kalkuliert seien - zum Ärger der Touristen.

Einen besonderen Service gibt es in der Ederaue für die Gäste zudem: „Wir bieten in Kooperation mit einer Bäckerei aus Fritzlar einen Brötchenservice an“, sagt Kurze. Denn dem ein oder anderen könnte der steile Weg in die Stadt morgens doch etwas zu anstrengend sein. „Es ist toll wenn sich auch Fritzlarer Geschäftsleute an dem Angebot beteiligen“, sagt Skubella. Und die Geschäftsführerin des Stadtmarketings, Christine Scholz, freut sich darüber, dass mit den Vollmers gleich die ersten Gäste ihren Aufenthalt in Fritzlar verlängern. „Das ist doch ein toller Anfang“, so Scholz. In den nächsten Tagen sollen Platznummern und Hinweisschilder angebracht werden. Außerdem wird Jürgen Rabe ein Infoschild malen, auf dem die Attraktionen in der Nähe zu sehen sein werden.

Quelle: HNA

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