Fotografie ist ein großes Thema

Neue Stipendiaten für die Malerkolonie in Willingshausen

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Kamen zur Kunstjahres-Eröffnung: Verena Titz-Winter (Sparkassen Versicherung), Eckhard Knauf (Schwalm-Eder-Kreis), Kathi Seemann, Max Hänisch, Dirk Siemon (Kreissparkasse Schwalm-Eder), Bettina Riehl (Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen), Bürgermeister Heinrich Vesper und Bernhard Balkenhol (von links). 

Willingshausen. Auch in diesem Jahr dürfen sich Kunstfreunde wieder auf einige beeindruckende Ausstellungen in der Kunsthalle in Willingshausen freuen.

Unter dem Motto "nah & fern" eröffnete die Willingshausen Touristik Betriebsgesellschaft am Freitag das Kunstjahr. 2018 werde es neun Ausstellungen geben, kündigte Paul Dippel an: "Wir steigern uns und sind stolz darauf, dass wir seit Jahren erfolgreich tätig sind."

Etwa 50 Kunstinteressierte waren am frühen Abend zur Eröffnungsfeier gekommen. Willingshausens Bürgermeister Heinrich Vesper zeigte sich erfreut über so viel Zuspruch. "Wenn ich wüsste, was Kunst ist, dann würde ich es auch sagen", erklärte Vesper augenzwinkernd in Anlehnung an ein Zitat von Pablo Picasso und begrüßte ganz besonders die Träger des Künstlerstipendiums.

Bevor Bernhard Balkenhol, Kurator des Willingshäuser Künstlerstipendiums, die beiden neuen Stipendiaten vorstellte, nutzte er ebenfalls die Gelegenheit, um sich bei den langjährigen Kunstunterstützern zu bedanken. Er freue sich außerordentlich, dass die Träger da seien, betonte Balkenhol und fügte verschmitzt an: "Die haben die Spendierhosen an – darum heißen sie Träger."

Im Mittelpunkt des Empfangs standen dann aber zu Recht die neuen Stipendiaten: 46. Stipendiatin ist Kathi Seemann. Die junge Künstlerin versteht sich als Fotografin aber auch als Autorin und Gestalterin.

Bei ihrer Arbeit geht es Seemann weder um schöne Landschaft oder repräsentative Gruppenporträts, sondern um die Menschen in ihrer Umgebung. Max Hänisch wird dann ab Spätsommer als 47. Stipendiat nach Willingshausen kommen. Auch er nutzt für seine Kunst das Mittel der Fotografie. Seemann und Hänisch möchten während des Stipendiums die Grenzen des Ateliers verlassen und den direkten Kontakt mit den Menschen suchen. Man darf auf die Ergebnisse gespannt sein.

Im Anschluss an die Vorstellung der Stipendiaten und des Jahresprogramms gab es Kunst für den Gaumen. Im Gerhardt-von-Reutern-Haus ließen sich die Gäste ein von Manfred Müller und den Willingshäuser Landfrauen gezaubertes Vier-Gänge-Menü schmecken. Auch hier war das Motto "nah & fern" Programm und es gab Leckeres aus verschiedenen Regionen. 

Quelle: HNA

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