Das große „W“ am Rande der Domstadt

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In starker Hand: Prokurist und technischer Leiter Adam Chlodek (von links), Prokuristin und kaufmännische Leiterin Anke Albers sowie Geschäftsführer Klaus Degenhardt.

Fritzlar. Die Unternehmenszentrale der Firma Wekal ist nach einem Jahr Bauzeit bezogen.

Mit einer geringfügigen Verzögerung wurde Ende März die neue Unternehmenszentrale der Firma Wekal, die für die Standorte Fritzlar und Lichtenstein zuständig ist, bezogen. Die Fritzlarer Mitarbeiter sind jetzt alle zentral in dem neuen Gebäude in der Wekalstraße untergebracht. Während im Außenbereich noch die letzten Arbeiten wie das Anlegen der Grünanlagen oder das Anbringen des Firmenlogos erledigt werden, ist im Gebäude selbst schon fast wieder der Alltag eingekehrt.

Zeichen für Wachstum und Entwicklung

Der neue Gebäudekomplex ist für 120 Arbeitsplätze auf insgesamt 2000 Quadratmetern Büro-/Nutzfläche ausgelegt. Neben den Büros entstanden Konferenz- und Schulungsräume sowie Informations- und Ausstellungsbereiche. Mit diesem Bau setzte die Firma Wekal ein Zeichen für Wachstum, Entwicklung, Know-how sowie Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Fritzlar.

Das Gebäude besticht durch Zweckmäßigkeit und Helligkeit, gepaart mit modernster Technik. Mit den Wekal-Farben in dezentem Grau wirkt der gesamte Innenbereich auf allen drei Etagen sehr groß und übersichtlich, was auch auf die vielen Glaselemente zurückzuführen ist. Insgesamt wurden allein im Innenbereich 950 Quadratmeter Glas verarbeitet.

Ansprechend und durchdacht

Im Bereich der Kommunikations-Technik wurde ebenso viel investiert wie in das ansprechende und durchdachte Beleuchtungskonzept. Hier ist die Firma Wekal auf dem neuesten Stand der Technik.

Neben den neuen Büros und Besprechungsräumen im West- und Ostflügel des W-förmigen Gebäudes entstanden Meeting-Points für die Mitarbeiter. Außerdem zog im Ostflügel eine Firmenkantine ein. Die im Dachbereich angebrachte Solartechnik versorgt den gesamten Gebäudekomplex mit Strom. Der Überschuss wird in das Netz der EWF eingespeist.

Sehr zur Freude aller Mitarbeiter wurden in allen Arbeitsbereichen verstellbare Schreibtische aufgestellt. Die können je nach Bedarf als normaler Tisch für die sitzende Tätigkeit, aber auch als Stehtisch genutzt werden.

Die Zentrale in Zahlen

Insgesamt wurden rund 250 Tonnen Betonstahl verarbeitet, dazu 2000 Kubikmeter Beton. Das Gebäude hat eine Gesamtfensterfläche von 750 Quadratmetern. Im Gebäude wurden 14 Kilometer Datenkabel und 20 Kilometer Stromkabel verlegt. Zu den 2000 Quadratmeter Bodenbelägen kommen noch 800 Quadratmeter Fliesenbelag hinzu. Das Gebäude hat 4500 Quadratmeter Innenwandflächen, ergänzt durch 950 Quadratmeter Glasflächen zur Raumtrennung.

Aus der Geschichte

Die beiden Gründer Jürgen Albers und Herbert Eifert entwickelten maßgeblich die Firma, sodass 1993 der zweite Standort im sächsischen Lichtenstein eröffnet wurde. Im Hinblick auf den bevorstehenden Generationswechsel wurde 2005 die Geschäftsleitung erweitert, 2010 erfolgte die globale Ausrichtung der Firma Wekal.

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Die Produktionsflächen der beiden Standorte betragen zusammen mehr als 11 500 Quadratmeter. In Fritzlar sind momentan 165 Mitarbeiter beschäftigt, mit Lichtenstein sind es insgesamt 260 Mitarbeiter. Darin enthalten sind 21 Auszubildende in Fritzlar. Jährlich werden hier acht Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt, die unter anderem zu technischen Produktdesignern in den Fachrichtungen Maschinen- und Anlagenkonstruktion, Industriemechanikern im Einsatzgebiet Maschinen- und Anlagenbau, Zerspanungsmechanikern im Einsatzgebiet Fräsmaschinensysteme sowie zu Elektronikern für Betriebstechnik ausgebildet werden.

Kunden in der ganzen Welt

Wekal stellt unter anderem Palettensysteme, Rollenbahnen, Kettenförderer, Roboterzellen, Portalanlagen Beschriftungsanlagen, Waschanlagen sowie Elektroanlagen für Kunden in der ganzen Welt her. (zzp)

Quelle: HNA

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