Neue Vielfalt auf Morschens Friedhöfen

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Auf dem Friedhof Altmorschen: Bürgermeister Herbert Wohlgemuth zeigt auf die geplante Erweiterungfläche.

  Morschen. Das Gemeindeparlament Morschen beschließt zusätzliche Bestattungsformen: Auf den Friedhöfen in Morschen wird es künftig Reihen, Wahl- und Urnengräber geben. Das beschloss das Parlament Morschen am Donnerstagabend mit einer neuen Satzung für die Friedhöfe. Außerdem wurden Gebühren für die Ruhestätten festgelegt.

Besondere Festlegungen trifft die Satzung für den Friedhof Altmorschen. Auf ihm soll mit großen Bäumen ein Friedhain angelegt werden. Ferner sollen auf einer Erweiterungsfläche unter anderem Rasen- und anonyme Urnengräber entstehen. Und ein Memoriam-Garten soll angelegt werden, der bietet dem Konzept nach ein Komplettpaket in Sachen Grabpflege.

Um den Friedhof Altmorschen in südlicher Ausrichtung erweitern zu können, beschloss das Parlament, ein derzeit noch als Wohnbaufläche ausgewiesenes Flurstück in eine Fläche für eine Ruhestätte umzuwidmen und die dafür nötigen Genehmigungen einzuholen.

Mit einer neuen Gebührensatzung für die Ruhestätten haben die Gemeindevertreter auch die Gebühren für die neuen Bestattungsformen festgelegt. Danach zahlt man etwa fürs Nutzungsrecht an einer Rasen-Wahlgrabstätte für eine Urne 500 Euro und für ein Grab für eine Erdbestattung 800 Euro.

Für den Memoriam-Garten enthält die Satzung keine Gebühren. Denn für den Garten stellt die Gemeinde lediglich die Flächen bereit, verwaltet wird der Garten von der Dauergrabpflege Hessen-Thüringen, die wiederum mit örtlichen Steinmetzen, Gärtnern und Bestattern kooperiert. (lgr)

Quelle: HNA

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